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Was muss der Käufer beim Kauf eines Hauses in Griechenland bezahlen?

Tipps zum Kauf

02.06.2026

Giorgos Gavriilidis

Der Kauf eines Hauses in Griechenland ist oft eine aufregende Entscheidung, sei es für den Urlaub, einen Umzug, als Kapitalanlage oder für den Ruhestand. Gleichzeitig benötigen Immobilienkäufer einen klaren Überblick über die mit dem Kaufprozess verbundenen Nebenkosten. Dies hilft ihnen, das erforderliche Gesamtbudget einzuschätzen und eine fundierte Entscheidung zu treffen, die auf ihren finanziellen Plänen, persönlichen Bedürfnissen und Immobilienvorlieben basiert.

Einmalige Kosten zum Zeitpunkt des Kaufs

Grunderwerbsteuer

Die Grunderwerbsteuer wird direkt vom Käufer entrichtet und beträgt 3,09 %* des Kaufpreises oder des steuerpflichtigen Wertes der Immobilie, je nachdem, welcher Wert höher ist


.*Wichtige Aktualisierung: Der griechische Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis hat angekündigt, dass die Grunderwerbsteuer für Käufe durch Nicht-EU-Bürger auf 15 % angehoben werden soll, wobei die Änderung voraussichtlich ab dem 1. Januar 2027 gelten wird. Die Durchführungsbestimmungen wurden noch nicht veröffentlicht, sodass der endgültige Geltungsbereich – einschließlich der Regelung für Grundstücke und Gewerbeimmobilien – noch nicht bestätigt ist.

Notargebühren

Bei jedem Immobilienkauf in Griechenland ist ein Notar erforderlich. Dieser erstellt die endgültige Kaufurkunde und überwacht deren Unterzeichnung, entweder in Anwesenheit beider Parteien oder durch deren bevollmächtigte Rechtsanwälte. Die Notargebühren betragen in der Regel etwa 2 % des Kaufpreises oder des Steuerwerts der Immobilie, je nachdem, welcher Wert höher ist.

Grundbuchgebühren

Sobald die Urkunde unterzeichnet ist, erstellt der Notar eine Zusammenfassung und trägt die Transaktion beim örtlichen Grundbuchamt ein. Diese Gebühr beträgt etwa 0,5 % des Immobilienwerts und ist ein routinemäßiger Schritt bei jedem Kauf.

Anwaltskosten

Die Beauftragung eines Rechtsanwalts ist in Griechenland gesetzlich nicht vorgeschrieben, wird jedoch dringend empfohlen. Ein Rechtsexperte überprüft, was genau Sie erwerben, klärt eventuelle Belastungen oder rechtliche Probleme ab und begleitet Sie von Anfang bis Ende durch den gesamten Prozess. Die Honorare liegen in der Regel zwischen 1 % und 2 % des Kaufpreises (zuzüglich Mehrwertsteuer), je nach Leistungsumfang.  Bei Elxis übernimmt unser hauseigenes Rechtsteam diese Aufgaben direkt. Käufer, die über uns erwerben, profitieren von einer rechtlichen Due-Diligence-Prüfung, ohne dass eine separate Koordination zwischen Rechtsanwälten und Maklern erforderlich ist.

Maklerprovision

Ist ein Immobilienmakler an der Transaktion beteiligt, fällt eine Provision an. Die meisten Maklerbüros in Griechenland berechnen Käufern zwischen 2 % und 4 % des vereinbarten Kaufpreises (zuzüglich Mehrwertsteuer). Es empfiehlt sich, die Provisionsstruktur mit Ihrem Makler zu klären, bevor Sie fortfahren.

Wir haben einen eigenen Artikel zum Thema Doppelvertretung verfasst.

Laufende Kosten nach dem Kauf

Internet und Nebenkosten

Sobald Sie eine Immobilie in Griechenland besitzen, sind die monatlichen Betriebskosten überschaubar. Das Internet kostet in der Regel zwischen 20 und 35 Euro pro Monat. Für eine Wohnung von etwa 80 m² liegen die Nebenkosten (Strom, Gas und Wasser) in der Regel zwischen 150 und 300 Euro pro Monat, je nach Jahreszeit und Verbrauch.

Pool- und Gartenpflege

Bei Immobilien mit Pool und Garten liegen die Pflegekosten in der Regel zwischen 150 und 350 Euro pro Monat, je nach Gartengröße und Pooltyp.

Jährliche Instandhaltung

Die meisten Häuser erfordern im Laufe der Jahre routinemäßige Instandhaltungsarbeiten, darunter Anstriche, kleinere Reparaturen und die Pflege aller freiliegenden Holzelemente. In Griechenland wird eine regelmäßige Behandlung von Pergolen, Fensterläden, Terrassendielen und anderen Holzverkleidungen im Außenbereich aufgrund der starken Sonneneinstrahlung und – in Küstengebieten – der Einwirkung von Meersalz besonders empfohlen. Salz in der Luft kann den Verschleiß von Metall-, Lack- und Holzoberflächen beschleunigen, sodass Häuser in Meeresnähe möglicherweise häufiger gepflegt werden müssen. Die jährlichen Instandhaltungskosten können zwischen 1.000 und 4.000 Euro pro Jahr liegen, abhängig von der Größe, dem Alter, der Lage und der Bauqualität der Immobilie.

Eine praktische Zusammenfassung

Als Faustregel gilt, dass Käufer zusätzlich 10 % des Kaufpreises einplanen sollten, um die einmaligen Transaktionskosten zu decken. Eine vollständige Aufschlüsselung der Kaufkosten finden Sie in unserem ausführlichen Leitfaden hier. Wenn Sie konkrete Fragen zu einer Immobilie haben, die Sie in Betracht ziehen, steht Ihnen unser Team gerne zur Verfügung, um die Zahlen mit Ihnen durchzugehen, bevor Sie sich zu etwas verpflichten.

Wir haben einen eigenen Artikel darüber, was der Verkäufer bezahlt.

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