Auswanderer vs. Einheimische
In der Vergangenheit hatten im Ausland lebende Griechen ein größeres Interesse an Ferienhäusern in Griechenland als einheimische Griechen. Doch dies ändert sich langsam. Diese Entwicklung deutet auf ein gesteigertes Kaufinteresse hin, insbesondere wenn man bedenkt, dass Elxis sich hauptsächlich darauf konzentriert, griechische Ferienhäuser bei Käufern aus westeuropäischen Ländern wie Deutschland, den Niederlanden, Belgien, Großbritannien, Österreich, Frankreich und der Schweiz zu vermarkten. George Gavriilidis, CEO und Mitbegründer von Elxis, äußert sich zu den Veränderungen der letzten sechs Monate wie folgt:
„In den vergangenen sechs Monaten haben wir eine fast bemerkenswerte Rückkehr griechischer Käufer auf den Markt für Ferienimmobilien festgestellt. Noch auffälliger ist jedoch, dass diese Käufer keine Bankfinanzierung in Anspruch nehmen. Sie konzentrieren sich auf Häuser von hoher Ästhetik, die im Bau verkauft werden und deren Preise zwischen 250.000 und 350.000 Euro liegen, was bedeutet, dass die aktuellen Käufer im Gegensatz zur Vergangenheit nicht darauf fixiert sind, sehr niedrige Preise zu erzielen.“
Wo kaufen einheimische Griechen in Griechenland ein Haus?
Laut Herrn Gavriilidis bevorzugen diese Menschen aufstrebende Regionen des Landes, die nicht besonders stark von Touristen frequentiert sind. Auf Kreta beispielsweise tendieren Einheimische dazu, Orte in Rethymnon und Chania zu bevorzugen, die nicht allzu stark vom Tourismus geprägt sind. Ein gesteigertes Kaufinteresse ist auch entlang der Küste Westgriechenlands zu beobachten, von Igoumenitsa bis nach Preveza und Paleros. Ähnlich verhält es sich auf Rhodos, wo griechische Käufer den zentralen und westlichen Teil der Insel bevorzugen, der aus touristischer Sicht weniger erschlossen ist. Ein weiteres Gebiet von Interesse sind die Inseln der östlichen Ägäis.