Die Herkunftsländer, die die Käuferaktivität im Jahr 2025 dominierten, waren die Niederlande, Deutschland und Nordamerika (USA/Kanada). Im Gegensatz dazu verzeichnen Käufer aus dem Vereinigten Königreich einen deutlichen Rückgang, eine Entwicklung, die laut der Analyse von Elxis auf die Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage des Landes zurückzuführen ist. Der Durchschnittswert der von niederländischen und belgischen Käufern im Jahr 2025 erworbenen Immobilien verzeichnete einen Anstieg von 33,55 % im Vergleich zu 2024, während der Durchschnittswert der von deutschen Käufern erworbenen Immobilien um 32,08 %stieg. Bei den nordamerikanischen Käufern stieg der durchschnittliche Immobilienwert um 43,13 %. Dieser deutliche Anstieg lässt sich durch die Erhöhung der Mindestinvestitionsschwelle erklären, die für den Erhalt eines Goldenen Visums in Griechenland erforderlich ist.
In Bezug auf die Verlagerung des Interesses ausländischer Käufer hin zu teureren und hochwertigeren Immobilienprojekten merkt Herr Gavriilidis an: „Neu gebaute Villen im Preisbereich von 400.000 bis 500.000 Euro, die über private Swimmingpools verfügen und in Meeresnähe liegen oder Meerblick bieten, sind in anderen europäischen Ländern nur schwer zu finden.“ Seiner Meinung nach bieten diese Immobilien zudem den zusätzlichen Vorteil, dass sie mehrere Monate im Jahr als Kapitalanlage genutzt werden können und bei einem späteren Wiederverkauf eine Wertsteigerung versprechen. Was die bevorzugten Regionen angeht, bleibt Kreta die erste Wahl, wobei die Gesamtverkäufe fast den kombinierten Verkäufen aller anderen Regionen entsprechen. Auch die Ionischen Inseln rangieren weiterhin ganz oben auf der Beliebtheitsskala ausländischer Käufer, während in den letzten Jahren ein deutlicher Anstieg der Verkäufe auf den Ägäischen Inseln und dem Peloponnes zu verzeichnen war.