„Schon seit Ende 2025 beobachten wir eine steigende Nachfrage nach kleinen Ferienhäusern, entweder als erschwinglichere Lösung oder zu Investitionszwecken“, sagt Giorgos Gavriilidis, CEO von Elxis. Das zeigt sich im Interesse an Neubauten mit 60–70 m² und zwei Schlafzimmern oder sogar 35–45 m² mit einem Schlafzimmer, wobei insbesondere die letztere Kategorie ausschließlich für Investitionszwecke über Plattformen für Kurzzeitvermietung gedacht ist.
Diese Einschätzung basiert auf der starken Resonanz auf den Wohnkomplex „Sunny Days 5“, dessen Vermarktung das Unternehmen übernommen hat. Der Komplex liegt in Asomatos auf Kreta (Rethymno) und bietet Immobilien ab 140.000 € für 37 m². Trotz der Tatsache, dass die aktuelle Zeit keine Hochsaison ist, konnten bereits in nur zwei Wochen Käufer für 4 der 19 verfügbaren Wohnungen gefunden werden. Tatsächlich gingen allein in der ersten Januarwoche mehr als 100 Informationsanfragen ein, was zeigt, wie attraktiv Immobilien dieser Größe mittlerweile sind.
Neben kleineren und erschwinglicheren Ferienhäusern zeichnet sich ein weiterer Trend ab – der sich besonders in der zweiten Hälfte des Jahres 2025 deutlich zeigte – und der sich in diesem Jahr voraussichtlich mit noch größerer Dynamik fortsetzen wird: das stetig wachsende Kaufinteresse an Luxusimmobilien. „Im Jahr 2025 wurde jede vierte Immobilie zu Preisen von über 600.000 € verkauft, ein Anteil, der dreimal so hoch ist wie in den Vorjahren. Das bedeutet, dass es eine bedeutende Gruppe von Käufern gibt, die sich für teurere und hochwertigere Bauten entscheiden“, erklärt Herr Gavriilidis. Unseren
Daten zufolge lag der durchschnittliche Verkaufspreis von neu gebauten Ferienhäusern im Jahr 2025 bei 450.000 €, was einem Anstieg von 37,3 % gegenüber 2024 entspricht. Grund dafür ist die gestiegene Bereitschaft der Käufer, mehr Geld für Immobilien mit höherer Ausstattung auszugeben. So wählten Käufer aus Ländern wie den Niederlanden, Belgien, Deutschland und den Vereinigten Staaten Immobilien, die im Vergleich zu 2024 um 32 % bis 43 % teurer waren.