Hypothekendarlehen in Griechenland: Ein Wendepunkt für ausländische Immobilienkäufer
Wenn Sie darüber nachdenken, ein Haus in Griechenland zu kaufen, sind Hypothekendarlehen in diesem Land zu einer der attraktivsten Finanzierungsmöglichkeiten in der Eurozone geworden. Nach Angaben von die neuesten Daten der Europäischen Zentralbank (EZB) gehört Griechenland nun zu den fünf Ländern mit den niedrigsten Hypothekenzinsen, was eine bedeutende Veränderung in der Landschaft der Wohnungsfinanzierung des Landes darstellt.
Für ausländische Käufer, die eine Immobilie in Griechenland in Erwägung ziehen - sei es als Ferienhaus, als Standort für einen Umzug oder als Investition -, signalisiert diese Entwicklung eine neue Ära der Erschwinglichkeit und des Vertrauens in den griechischen Immobilienmarkt.
Griechenland steigt in der Eurozone in die Top Five der erschwinglichen Hypotheken ein
Im November 2025 sank der durchschnittliche Zinssatz für Hypothekendarlehen in Griechenland mit einer festen Laufzeit von bis zu fünf Jahren auf 3,04% und damit deutlich unter den Durchschnitt der Eurozone von 3,35%. Damit liegt Griechenland insgesamt an fünfter Stelle, noch vor vielen traditionell “günstigeren” Kreditmärkten.
Nur Malta, Portugal, Kroatien und Zypern verzeichneten niedrigere Zinssätze, während Länder wie Deutschland, Belgien, die Niederlande und die baltischen Staaten deutlich höhere Kreditkosten meldeten.
Besonders bemerkenswert ist die rasche Verbesserung in Griechenland. Anfang 2025 lag das Land mit durchschnittlichen Hypothekenzinsen von rund 3,44% an neunter Stelle. In nur einem Jahr sind die Kreditkosten stetig gesunken und haben Griechenland in die Spitzengruppe der Hypothekenmärkte der Eurozone gebracht.
Starke Erholung nach Jahren des finanziellen Drucks
Diese Verschiebung geschah nicht über Nacht. Die griechischen Hypothekenzinsen erreichten im Oktober 2023, nach der letzten Zinserhöhung der Europäischen Zentralbank, einen Höchststand von 4,04%. Seitdem hat sich ein kontinuierlicher Abwärtstrend eingestellt, der zu einer Senkung um einen ganzen Prozentpunkt führte.
Gleichzeitig hat Griechenland einen weiteren wichtigen Meilenstein erreicht: zum ersten Mal seit 2010 ist das Wachstum der Hypothekarkredite positiv. Nach Angaben der griechischen Zentralbank stiegen die Hypothekarkredite im November 2025 um 0,4% gegenüber dem Vorjahr.
Mehr als ein Jahrzehnt lang war der Wohnungsmarkt durch eine negative Kreditexpansion infolge der Finanzkrise geprägt. Die Rückkehr zu einem positiven Kreditwachstum spiegelt das wiedergewonnene Vertrauen von Banken und Kreditnehmern gleichermaßen wider - ein entscheidendes Signal für die langfristige Marktstabilität.
Was bedeutet das für ausländische Käufer?
Für internationale Käufer werden Hypothekarkredite in Griechenland als Teil einer umfassenderen Immobilienstrategie immer wichtiger.
Niedrigere Zinssätze bedeuten:
- günstigere monatliche Rückzahlungen
- verbesserte Kaufkraft
- Erleichterter Zugang zu Finanzierungen für in Frage kommende ausländische Käufer
In Verbindung mit vergleichsweise niedrigeren Immobilienpreisen als auf vielen westeuropäischen Märkten bietet Griechenland ein überzeugendes Wertangebot - insbesondere für Käufer aus Ländern mit höheren inländischen Hypothekenzinsen.
Darüber hinaus profitiert der griechische Immobilienmarkt von starken Fundamentaldaten, wie der anhaltenden Tourismusnachfrage, dem wachsenden Interesse an Zweitwohnsitzen und den durch den Lebensstil bedingten Verlagerungstrends.
Vergleich zwischen Griechenland und dem Rest der Eurozone
Während Griechenland mit einem Zinssatz von 3,04% zu den erschwinglichsten Märkten gehört, ist der Kontrast zu anderen Ländern der Eurozone frappierend. Lettland und Estland verzeichneten Hypothekenzinsen von über 8%, während selbst große Volkswirtschaften wie Deutschland, Belgien und die Niederlande Griechenland deutlich übertrafen.
Länder wie Frankreich, Spanien und Italien lagen um den Durchschnitt der Eurozone herum, was die Wettbewerbsposition Griechenlands für Käufer, die sowohl Lifestyle- als auch Finanzierungsvorteile suchen, stärkte.
Die fünf Länder der Eurozone mit den niedrigsten Hypothekenzinsen im November waren:
1.Malta - 1.79%
2.Portugal - 2.73%
3.Kroatien - 2.75%
4.Zypern - 2.85%
5.Griechenland - 3.04%
Was in Zukunft zu erwarten ist
Die Kombination aus sinkenden Zinssätzen und erneutem Kreditwachstum deutet darauf hin, dass die Hypothekarkredite in Griechenland in eine Phase der Normalisierung und Stabilität eintreten. Auch wenn die Kreditvergabekriterien weiterhin vorsichtig sind, deutet alles auf ein gesünderes und leichter zugängliches Umfeld für die Immobilienfinanzierung hin.
Für ausländische Käufer ergibt sich daraus eine günstige Gelegenheit - insbesondere für diejenigen, die mittel- bis langfristig einen Besitz in Griechenland planen.
Der Aufstieg Griechenlands zu einem der günstigsten Länder der Eurozone für Hypothekendarlehen markiert einen wichtigen Wendepunkt für den griechischen Immobilienmarkt. Niedrigere Kreditkosten, bessere Kreditbedingungen und eine anhaltende internationale Nachfrage verändern die Landschaft für in- und ausländische Käufer.
Wie immer hängen die individuellen Finanzierungsbedingungen von den persönlichen Umständen ab, aber der allgemeine Trend ist klar: Hypothekarkredite in Griechenland sind heute so attraktiv wie seit Jahren nicht mehr. In unserem detaillierte Analyse, können Sie sehen, wie Sie in Griechenland eine Hypothek bekommen.














