Ein Preisvergleich für Griechenland
Die Immobilienpreise in Griechenland sind seit dem Tiefpunkt nach der Krise stetig gestiegen und stellen nicht mehr das Schnäppchen dar, das sie vor einem Jahrzehnt waren. Dennoch liegen sie weiterhin deutlich unter dem Niveau der großen westeuropäischen Hauptstädte. Nach Angaben der Bank of Greece und von Spitogatos für Ende 2025 liegen die Angebotspreise im Zentrum von Athen bei rund 2.400 € pro Quadratmeter, steigen in den nördlichen Vororten auf etwa 3.300 € und erreichen an der Südküste rund 4.000 € oder mehr. In Thessaloniki liegen die Durchschnittswerte im Bereich von 2.600 bis 2.900 Euro. Kreta und andere regionale Märkte bieten Einstiegspreise, die unter denen von Athen liegen, wobei erstklassige Lagen an der Küste und auf den Inseln einen Aufschlag erfordern.
Im Vergleich zu den großen Hauptstädten ist der Abstand nach wie vor beträchtlich. Eine Wohnung in zentraler Lage in Paris oder Amsterdam kostet pro Quadratmeter ein Vielfaches mehr als ein vergleichbares Objekt in Athen. Griechenland ist zudem konkurrenzfähig gegenüber oder sogar günstiger als Lissabon und Madrid, wo in den letzten Jahren starke Preisanstiege zu verzeichnen waren. Die Schlagzeile lautet also nicht, dass Griechenland der günstigste Markt in Europa ist, sondern dass es im Verhältnis zu Lebensqualität, Klima und Vermietungspotenzial ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet, insbesondere für Käufer aus Märkten mit höheren Kosten. Es handelt sich hierbei um ungefähre Zahlen, die je nach Gebiet variieren und sich im Laufe der Zeit ändern; daher lohnt es sich, die aktuellen Daten für den von Ihnen ins Auge gefassten Standort zu überprüfen.
Starke und stetige Nachfrage
Griechenland zieht weiterhin internationale Käufer an, die von wettbewerbsfähigen Preisen, dem Klima und einem unkomplizierten Kaufprozess für Ausländer angezogen werden. Ein Großteil der zugrunde liegenden Nachfrage nach Ferienwohnungen wird durch den Tourismus gestützt, der sich auf Rekordniveau befindet.
Laut der Bank von Griechenland war 2025 ein Rekordjahr mit rund 38 Millionen internationalen Besuchern und Tourismuseinnahmen von über 22 Milliarden Euro. Diese anhaltende Nachfrage trägt dazu bei, die Auslastung von gut gelegenen Mietobjekten in touristischen Gebieten hoch zu halten, was Teil dessen ist, was Griechenland für Käufer attraktiv macht, die darüber nachdenken, ihre Immobilie zu vermieten, wenn sie sie nicht selbst nutzen.
Vermietungspotenzial
In beliebten Gegenden kann eine gut gelegene Immobilie nützliche Mieteinnahmen erzielen, insbesondere im Sommer. Die Nachfrage ist besonders stark auf Kreta und den Ionischen Inseln, wo Küstenimmobilien sowohl saisonale Touristen als auch Besucher mit längerem Aufenthalt anziehen. Die Renditen variieren stark je nach Lage, Art der Immobilie und der Häufigkeit der Vermietung. Daher ist es sinnvoller, realistische Zahlen für ein bestimmtes Gebiet zu betrachten, als sich auf einen pauschalen Prozentsatz zu verlassen. Wir beraten Sie gerne darüber, was an den von Ihnen in Betracht gezogenen Orten realistisch zu erreichen ist, und geben Ihnen eine fundierte Einschätzung statt einer optimistischen Prognose.