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Im vergangenen Jahr wurden in Griechenland 8 Milliarden Euro für Immobilien ausgegeben

Aktuelles

21.08.2023

Santorini View

Die im Jahr 2022 auf dem griechischen Immobilienmarkt getätigten Investitionen werden auf 8 Milliarden Euro geschätzt, was den Aufwärtstrend bei Nachfrage und Preisen verdeutlicht. Es ist überraschend, dass im vergangenen Jahr in Griechenland ein so hoher Betrag für Immobilien ausgegeben wurde, da die Banken im Jahr 2022 den Wert der Immobilie wahrscheinlich nicht zu 100 % finanziert haben. Nur 20 % der Immobilienkäufe und -verkäufe in Griechenland werden über Bankkredite abgewickelt.

Im Vergleich zu 2005 in Griechenland

Nach Angaben der Bank von Griechenland wurden im Jahr 2022 insgesamt 1,1 Milliarden Euro an Wohnungsbaukrediten vergeben. Obwohl diese Zahl um 42 % höher ist als im Jahr 2021, entspricht sie nur 10 % des Betrags, der Anfang der 2000er Jahre vergeben wurde, als in Griechenland eine Immobilienblase herrschte. Genauer gesagt wurden in den Jahren 2005 bis 2007 durchschnittlich 12 Milliarden Euro pro Jahr vergeben.

Bankkredite in Griechenland

Für das Jahr 2022 wurde geschätzt, dass die Banken 65 % des Wertes der zu erwerbenden Immobilien finanzierten. Dies bedeutet, dass sich der Gesamtwert der mit Hilfe eines Bankkredits erworbenen Immobilien auf 1,45 Milliarden Euro belief. Unter Zugrundelegung der im ersten Absatz genannten Zahlen bedeutet dies, dass, wenn dieser Betrag 20 % der Gesamtsumme ausmacht, der Gesamtwert der auf dem Immobilienmarkt getätigten Investitionen 8,4 Milliarden Euro betrug. Gleichzeitig flossen in diesem Zeitraum 2 Milliarden Euro aus dem Ausland in den Erwerb von Immobilien in Griechenland.

Finanzierungszinsen

Die von Banken finanzierten Immobilien weisen in der Regel einen geringen Wert auf. Betrachtet man die Daten der Bank von Griechenland für das 4. Quartal 2022, so beliefen sich die gesamten Auszahlungen für Wohnungsbaudarlehen auf 337 Millionen Euro, was einem Anstieg von 31,4 % (im Vergleich zum Vorjahreszeitraum) entspricht. Es wurden 4.069 Kredite vergeben, deren durchschnittlicher Wert bei 82.700 € lag. Die Finanzierungsquote betrug 61 % des Immobilienwerts. Das bedeutet, dass bei einem Immobilienerwerb mit einem Darlehen im 4. Quartal 2022 der durchschnittliche Immobilienwert bei 115.000 € lag. Im 4. Quartal 2022 beliefen sich die Gesamtinvestitionen jedoch auf über 2,15 Milliarden €, wenn man die ausschließlich mit Eigenkapital finanzierten Käufe mit einbezieht.

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