Die Bekanntmachung
Einige Zahlen aus der entsprechenden Ankündigung sind besonders beachtenswert, da sie viel darüber aussagen, in welche Richtung sich die Region entwickelt. Die neue Geschäftsführung hat sich zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2030 700.000 Passagiere pro Jahr zu erreichen. Zum Vergleich: Im Jahr 2025 wurden am Flughafen 368.515 Passagiere abgefertigt, von denen mehr als 92 % mit internationalen Flügen ankamen – ein Anstieg von 8,7 % gegenüber 2024. Der Aufwärtstrend hat sich bis ins Jahr 2026 fortgesetzt, wobei das Passagieraufkommen in den ersten vier Monaten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 12,7 % gestiegen ist. Kernstück der Investition ist ein neues Terminal mit einer Fläche von 9.000 Quadratmetern, das dreimal so groß ist wie das derzeitige mit 3.000 Quadratmetern. Es ist auf einem Gelände in Richtung Mikromani geplant und soll gemäß den Konzessionsbedingungen bis 2028 fertiggestellt werden.
Das bestehende Gebäude wird erhalten und neben der Nutzung für Verwaltungszwecke künftig für die Ankunft und Abreise von VIPs umgenutzt. Allein für die ersten drei Jahre sieht die Vereinbarung verbindliche Investitionen in Höhe von mindestens 28,3 Millionen Euro vor. Was die Flugverbindungen betrifft, so hat der Flughafen bereits neue Direktverbindungen für die Sommersaison 2026 in Planung: Edinburgh und London mit Jet2, Hamburg mit Condor sowie Budapest mit Wizz Air. Insgesamt wird der Flughafen voraussichtlich 31 Direktverbindungen bedienen, einschließlich Inlandsstrecken.
Warum ein Flughafen die Immobilienlandschaft verändert
Die Erreichbarkeit ist ein entscheidender Faktor beim Kauf einer Immobilie in Griechenland. Ein Haus, das man direkt anfliegen kann – auf einer Strecke, die mehrmals pro Woche bedient wird –, ist ein Haus, das man auch tatsächlich nutzt. Ein Haus, zu dem man zwei Umstiege und eine lange Autofahrt in Kauf nehmen muss, steht meist leer und wird schließlich verkauft. Das ist der eigentliche Zusammenhang zwischen dem Terminal in Kalamata und dem Wert einer Immobilie, die eine Stunde davon entfernt liegt. Mehr Direktverbindungen aus mehr europäischen Städten bedeuten, dass der südliche Peloponnes für mehr Käufer über einen längeren Zeitraum des Jahres erreichbar wird. Die Nachfrage nach Wohnimmobilien folgt in der Regel der Flugkarte.
Dies verändert auch den Alltag als Eigentümer. Familie und Freunde können ohne großen Aufwand zu Besuch kommen. Auf diese Weise wird ein langes Wochenende realistisch und bleibt nicht nur ein Wunschtraum. Sollten Sie sich zudem entscheiden, Ihr Haus zu verkaufen, gibt es einen großen Kreis an Interessenten, die daran interessiert wären.