Die Philosophie von Plaini & Karahalios
Wir hatten die Gelegenheit, uns mit den Gründern Elivaset und John zusammenzusetzen und ihre einzigartige Sichtweise zu erfahren.
Wie nutzen Sie Farbe zu Ihrem Vorteil?
In den Projekten von Elisavet und John findet sich oft ein Element, das in einer anderen Farbe gestrichen ist, um es hervorzuheben. Das Team merkte in einem Interview mit Archisearch.gr an, dass „Farbe ein Mittel sein kann, um räumliche Situationen zu vereinen“. Mit anderen Worten: Farbe ist ein Mittel, um die Grenzen verschiedener Elemente in einem Raum hervorzuheben. Es ist ein einfacher Prozess, um die Schönheit der Geometrie visuell zu vermitteln.
Was sind Ihre Hoffnungen für die Zukunft des Unternehmens?
Elisavet beantwortete diese Frage als Erste. Das Ziel ihrer Arbeit ist es, mit der natürlichen Umgebung in Einklang zu kommen und sich gleichzeitig an die spezifischen Anforderungen des Projekts anzupassen. Zum Beispiel „müssen die Ausrichtung des Hauses, die Vegetation und die Eigenschaften des bestehenden Hauses an diesem Standort berücksichtigt werden.“ Giannis fügt hinzu, dass bei Renovierungen die bestehende Struktur erhalten bleibt, da sie bereits einen eigenen Wert hat. Es besteht keine Notwendigkeit, sie abzureißen, um eine neue Idee zu entwickeln. Tatsächlich ist es sehr praktisch, so viel wie möglich davon zu nutzen. „Der persönliche Stil des Architekten ist nicht so wichtig, aber es ist am wichtigsten, sich um etwas zu kümmern, das bereits existiert, und dessen beste Seite hervorzuheben.“
Wie sieht die Zukunft der Architektur in Griechenland aus?
Giannis beantwortete diese Frage als Erstes und erwähnte dabei die jüngere Generation, die „mehr gereist ist und große Ideen in die Welt der griechischen Architektur einbringen wird.“ Dies könnte zu guten oder schlechten Ergebnissen führen, und es liegt in unserer Verantwortung, die positiven Aspekte daraus zu nutzen. So beobachten wir beispielsweise einen Trend hin zum Lebensstil der „Villa auf den Inseln“, doch es sollte gewisse Grenzen geben, wie und wo wir bauen, da die Inseln immer voller werden. Elisavet fügt hinzu: „Architekt zu sein ist schwierig.“ Man muss diese Auswirkungen auf die natürliche Umwelt berücksichtigen. Dies ist letztlich eine Verantwortung nicht nur für den Architekten, sondern für alle, die an der Entwicklung beteiligt sind. Als Gesellschaft müssen wir gemeinsam über die Zukunft der griechischen Landschaften entscheiden.