Interview mit Xenia Mastoraki
Was sind Ihre Hoffnungen für die Zukunft des Unternehmens?
„Unsere Zukunftsvision bei LandmArch. ist es, im Bereich der Landschaftsarchitektur eine Vorreiterrolle einzunehmen, indem wir Nachhaltigkeit, Innovation, menschenorientiertes Design und Kunst in öffentlichen wie privaten Projekten miteinander verbinden. Wir haben uns der Gestaltung von Umgebungen verschrieben, die soziale Inklusion, Umweltverantwortung und kulturellen Ausdruck fördern. Bei privaten Projekten konzentrieren wir uns auf die Integration fortschrittlicher Technologien wie KI-gestütztes Design und BIM-Lösungen, um präzise, innovative und ästhetisch ansprechende Umgebungen zu schaffen. Durch den umfassenden Einsatz von Kunst wollen wir Räume schaffen, die nicht nur funktionale Anforderungen erfüllen, sondern auch Inspiration und Verbundenheit sowohl zwischen Menschen (soziale Interaktion) als auch zwischen ihnen und ihrer Umgebung (Mensch-Umwelt-Interaktion) hervorrufen.“
Was sind Ihre Erwartungen an die Zukunft der Landschaftsgestaltung in Griechenland?
„Bei LandmArch stellen wir uns eine transformative Zukunft für die Landschaftsarchitektur in Griechenland vor, in der Politik und Praxis zusammenwirken, um widerstandsfähige, inklusive und innovative städtische Umgebungen zu schaffen.“ Hier ist Xenia’s Sichtweise darauf, wie diese Veränderungen geschehen könnten:
1. Förderung inklusiver und sozial nachhaltiger Gestaltung
– Rechtliche Rahmenbedingungen: „Wir hoffen auf solide politische Maßnahmen, die Inklusion bei der Gestaltung öffentlicher Räume vorschreiben und sicherstellen, dass alle städtischen, stadtnahen, landwirtschaftlichen und ländlichen Gebiete für alle Bevölkerungsgruppen zugänglich und einladend sind, einschließlich Menschen aller Fähigkeiten und sozioökonomischen Hintergründe.“
– Stärkung der Gemeinschaften: „Wir streben politische Maßnahmen an, die die Mitglieder der Gemeinschaft aktiv in den Gestaltungsprozess einbeziehen und sicherstellen, dass die Räume die Bedürfnisse und Wünsche der lokalen Bevölkerung widerspiegeln.“
– Ganzheitliche Gestaltungsansätze: „Landschaftsarchitekten werden universelle Gestaltungsprinzipien integrieren und Räume schaffen, die vielfältigen Bedürfnissen gerecht werden und soziale Interaktion fördern. Die Projekte werden sich an den Beiträgen der Gemeinschaft orientieren, die durch partizipative, von der Basis ausgehende Gestaltungsprozesse gesammelt werden.“
2. Förderung naturbasierter Lösungen (NBS)
– Anreize für grüne Infrastruktur: „Wir setzen uns für staatliche Unterstützung und finanzielle Anreize zur Umsetzung naturbasierter Lösungen ein, wie städtische Grünflächen, Gründächer und Regengärten, um die ökologische Widerstandsfähigkeit und Nachhaltigkeit zu stärken.“
– Verbindliche Einbindung grüner Infrastruktur: „Wir streben politische Maßnahmen an, die die Einbindung grüner Infrastruktur in neue Bauvorhaben vorschreiben, um städtische Herausforderungen wie Wärmeinseleffekte, Waldbrände und Regenwassermanagement anzugehen.“
– Innovative grüne Entwürfe: „Landschaftsarchitekten werden sich für die Integration von NBS einsetzen und multifunktionale Räume schaffen, die sowohl die ökologische Gesundheit als auch die städtische Lebensqualität verbessern. Projekte werden sich auf die Einbindung von Elementen wie großflächigen durchlässigen Pflasterflächen, grünen städtischen Korridoren und Stadtwäldern konzentrieren.“