Das entscheidende FIX-Masterplan-Treffen in Thessaloniki

Immobilien

20.11.2025

In Nordgriechenland unternahm Thessaloniki im Rahmen einer hochkarätigen Veranstaltung im legendären Olympion einen mutigen Schritt zur Neudefinition seiner städtischen Identität, bei der die Partner von Elxis, Giorgos Gavriilidis und Vangelis Nastos, gemeinsam mit einigen der einflussreichsten Persönlichkeiten aus Politik, Kultur und Immobilienbranche des Landes anwesend waren. Die Veranstaltung fand am 20. November im Herzen der Stadt – direkt neben den Büros von Elxis Thessaloniki – statt und markierte einen Meilenstein für Nordgriechenland, indem sie die ehrgeizige Sanierungsvision für das historische FIX-Gelände und die umfassendere Umgestaltung der westlichen Stadtteile in den Mittelpunkt rückte. Die Veranstaltung zog führende Persönlichkeiten aus Politik, Kultur und der Immobilienbranche an, darunter die Kulturministerin Lina Mendoni sowie prominente Akteure aus dem griechischen Immobilienentwicklungssektor. Für diejenigen, die mit dem Gelände nicht vertraut sind: FIX war einst eines der bekanntesten industriellen Wahrzeichen Thessalonikis. Seine Gebäude aus rotem Backstein, die Gewölbekonstruktionen und die unverwechselbaren architektonischen Details spiegelten einen bedeutenden Teil der wirtschaftlichen Vergangenheit der Stadt wider. Heute ist es das Ziel, diese Bauwerke auf eine Weise wieder zum Leben zu erwecken, die ihren ursprünglichen Charakter respektiert und gleichzeitig die Tür für neue Nutzungsmöglichkeiten und zeitgenössisches Design öffnet. 

Ein neues kulturelles und städtebauliches Wahrzeichen für die Stadt 

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Vorstellung des ehrgeizigen Fix-Masterplans, eines von DIMAND geleiteten Projekts, das verspricht, den westlichen Eingang von Thessaloniki neu zu definieren. Jahrzehntelang stand die ehemalige Fix-Brauerei, ein ikonischer, 25 Hektar großer Industriekomplex, verlassen da und erinnerte still an die industrielle Vergangenheit der Stadt. Nun steht das Gelände dank eines sorgfältig ausgearbeiteten Plans des international renommierten Architekturbüros Foster + Partners vor einer spektakulären Wiedergeburt. 

Der Fix-Masterplan im Überblick 

Der Plan umfasst:   - Die Sanierung und Wiederverwendung der drei denkmalgeschützten Gebäude - Den Bau von zwei neuen bioklimatischen Gebäuden (Wohn- und Hotelgebäude) mit LEED-Gold-Zertifizierung - Die Schaffung ausgedehnter Grünflächen und öffentlicher Fußwege  - Die Schaffung eines großen Stadtplatzes, der in seiner Größe dem Aristoteles-Platz ähnelt,"134233118":false,"335559738":28140,"335559739":28140}">  Der Ansatz der Architekten verbindet Restaurierung mit Neubau und schafft so ein ausgewogenes Umfeld, in dem das industrielle Erbe des Geländes mit modernen Wohn-, Kultur- und Gastronomieflächen koexistieren kann.  Einer der wichtigsten Bestandteile des Projekts ist die Umwandlung eines der Hauptgebäude in ein Kulturzentrum, das vom griechischen Kulturministerium verwaltet wird. Dieser Raum wird bedeutende kulturelle Einrichtungen beherbergen, darunter bedeutende Kunstsammlungen und Musikorganisationen. Die Innenarchitektur bleibt bewusst minimalistisch, damit die ursprüngliche Architektur sichtbar und präsent bleibt. Die Idee ist, dass das Gebäude selbst Teil des kulturellen Erlebnisses wird. Kulturministerin Lina Mendoni hob die Bedeutung des Anlasses hervor und erklärte, er stelle einen wichtigen Moment für Thessaloniki dar. Sie betonte, dass es dem Viertel gelinge, seine Vergangenheit zu würdigen und sich gleichzeitig zu einem zeitgenössischen Stadtteil zu entwickeln, der neue Wohn- und Gewerbeflächen beherbergen werde.  Das Projekt umfasst das neue Kulturzentrum, in dem das MOMus – Museum für Moderne Kunst, die Costakis-Sammlung und das Staatliche Symphonieorchester von Thessaloniki untergebracht werden. In unmittelbarer Nähe entsteht das Museum des Holocaust in Griechenland, wodurch die Rolle des Gebiets als Zentrum für Erinnerung, Bildung und zeitgenössische Kultur von internationaler Bedeutung gestärkt wird. 

Modernes Wohnen: Wohnvision und architektonischer Ansatz 

Neben den erhaltenen Gebäuden sieht der Masterplan mehrere Neubauten vor. Dazu gehören Wohngebäude, gemeinschaftlich genutzte öffentliche Bereiche und ein neues Fünf-Sterne-Hotel. Das Hotel, das sich über acht Etagen erstreckt, soll ein offener und einladender Ort werden, mit öffentlichen Bereichen und einer starken Verbindung zu den kulturellen Elementen des Standorts. Der Plan umfasst 153 Zimmer, landschaftlich gestaltete Außenbereiche und einen charakteristischen Poolbereich, der die neue Anlage optisch mit ihrer Umgebung verbindet. Der neunstöckige Wohnkomplex wird aus 96 Wohnungen bestehen, über 147 Parkplätze verfügen und eine Fläche von 18.900 Quadratmetern einnehmen, sowie ein achtstöckiges Fünf-Sterne-Hotel, das auf 11.000 Quadratmetern errichtet wird und über 80 Parkplätze verfügen wird. Der Wohnbereich des Projekts ergänzt die Gesamtvision um eine weitere Ebene. Es werden rund hundert Wohnungen entstehen, die sich durch moderne Grundrisse, große Terrassen, natürliche Materialien und einen freien Blick auf das Meer und die Stadt auszeichnen. Die Gebäude drehen sich nach oben hin allmählich, sodass die unteren Stockwerke den historischen Gebäuden zugewandt sind und die oberen Stockwerke sich zur Uferpromenade hin öffnen. Dieser Ansatz ermöglicht es dem Projekt, einen Dialog zwischen Alt und Neu aufrechtzuerhalten und gleichzeitig das Beste aus der Lage zu machen.  Während der Präsentation betonten sowohl internationale als auch griechische Redner, dass dieses Projekt eine Gelegenheit darstellt, einem Teil von Thessaloniki, der lange Zeit ungenutzt blieb, eine starke neue Identität zu verleihen. Für Elxis war die Teilnahme an der Veranstaltung eine wertvolle Gelegenheit, sich über ein Projekt auf dem Laufenden zu halten, das Kulturerbe, Kultur und modernes städtisches Leben vereint – eine Kombination, die zunehmend die Zukunft des Immobilienmarktes in Griechenland prägt. 

Das könnte Ihnen auch gefallen