Der „Fix MasterPlan“ im Überblick
Der Plan umfasst: die Sanierung und Umnutzung der drei denkmalgeschützten Gebäude; den Bau von zwei neuen bioklimatischen Gebäuden (Wohn- und Hotelgebäude) mit LEED-Gold-Zertifizierung; die Schaffung ausgedehnter Grünflächen und öffentlicher Fußwege; die Gestaltung eines großen Stadtplatzes, der in seiner Größe dem Aristoteles-Platz ähnelt. Der Ansatz der Architekten verbindet Restaurierung mit Neubau und schafft so ein ausgewogenes Umfeld, in dem das industrielle Erbe des Geländes mit modernen Wohn-, Kultur- und Gastronomieflächen koexistieren kann. Einer der wichtigsten Bestandteile des Projekts ist die Umwandlung eines der Hauptgebäude in ein Kulturzentrum, das vom griechischen Kulturministerium verwaltet wird. Dieser Raum wird bedeutende kulturelle Einrichtungen beherbergen, darunter bedeutende Kunstsammlungen und Musikorganisationen. Die Innenarchitektur bleibt bewusst minimalistisch, damit die ursprüngliche Architektur sichtbar und präsent bleibt. Die Idee ist, dass das Gebäude selbst Teil des kulturellen Erlebnisses wird. Kulturministerin Lina Mendoni hob die Bedeutung des Anlasses hervor und erklärte, dies sei ein wichtiger Moment für Thessaloniki. Sie betonte, dass es dem Viertel gelinge, seine Vergangenheit zu würdigen und sich gleichzeitig zu einem zeitgenössischen Stadtteil zu entwickeln, der neue Wohn- und Gewerbeflächen beherbergen wird.
Das Projekt umfasst das neue Kulturzentrum, in dem das MOMus – Museum für Moderne Kunst, die Costakis-Sammlung und das Staatliche Symphonieorchester von Thessaloniki untergebracht werden. In unmittelbarer Nähe entsteht das Museum des Holocaust in Griechenland, was die Rolle des Gebiets als Zentrum für Erinnerung, Bildung und zeitgenössische Kultur von internationaler Bedeutung stärkt.
Modernes Wohnen: Wohnvision und architektonischer Ansatz
Neben den erhaltenen Bauwerken sieht der Masterplan mehrere neue Gebäude vor. Dazu gehören Wohnhäuser, gemeinschaftlich genutzte öffentliche Bereiche und ein neues Fünf-Sterne-Hotel. Das Hotel, das sich über acht Etagen erstreckt, soll ein offener und einladender Ort werden, mit öffentlichen Bereichen und einer starken Verbindung zu den kulturellen Elementen des Standorts. Der Plan umfasst 153 Zimmer, landschaftlich gestaltete Außenbereiche und einen charakteristischen Poolbereich, der die neue Bebauung optisch mit ihrer Umgebung verbindet. Der neunstöckige Wohnkomplex wird aus 96 Wohnungen bestehen, über 147 Parkplätze verfügen und eine Fläche von 18.900 Quadratmetern einnehmen, sowie ein achtstöckiges Fünf-Sterne-Hotel, das auf 11.000 Quadratmetern errichtet wird und über 80 Parkplätze verfügen wird. Der Wohnbereich des Projekts ergänzt die Gesamtvision um eine weitere Ebene. Es werden rund hundert Wohnungen entstehen, die sich durch moderne Grundrisse, große Terrassen, natürliche Materialien und einen freien Blick auf das Meer und die Stadt auszeichnen. Die Gebäude drehen sich nach oben hin allmählich, sodass die unteren Stockwerke den historischen Gebäuden zugewandt sind und die oberen Stockwerke sich zur Uferpromenade hin öffnen. Dieser Ansatz ermöglicht es dem Projekt, einen Dialog zwischen Alt und Neu aufrechtzuerhalten und gleichzeitig das Beste aus der Lage zu machen.
Während der Präsentation betonten sowohl internationale als auch griechische Redner, dass dieses Projekt eine Gelegenheit darstellt, einem Teil von Thessaloniki, der lange Zeit ungenutzt blieb, eine starke neue Identität zu verleihen. Für Elxis war die Teilnahme an der Veranstaltung eine wertvolle Gelegenheit, sich über ein Bauprojekt auf dem Laufenden zu halten, das Kulturerbe, Kultur und modernes urbanes Leben vereint – eine Kombination, die zunehmend die Zukunft des Immobilienmarktes in Griechenland prägt.