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Naxos und Donoussa sollen bis 2026 barrierefreie Strände erhalten

Aktuelles

03.11.2025

Ein Schritt hin zu einem inklusiven Inselleben  

Bis 2026 werden die Inseln Naxos und Donoussa Besucher aller Fähigkeiten an ihren Stränden willkommen heißen und damit einen wichtigen Schritt in Richtung Inklusion und nachhaltiger Inseltourismus in Griechenland machen. Die Initiative mit dem Titel „Barrierefreie Infrastruktur an den Stränden von Naxos und Donoussa“ ist Teil des Regionalprogramms Südliche Ägäis 2021–2027. Sie zielt darauf ab, Strände zu schaffen, die offen, sicher und für alle angenehm sind: für Einwohner, Familien, Senioren und Reisende mit Behinderungen. Das Projekt wird vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) mit einem Budget von fast 260.000 € finanziert und von der Gemeinde Naxos und den Kleinen Kykladen umgesetzt. Es spiegelt eine umfassendere regionale Strategie wider, die darauf abzielt, Barrierefreiheit und Gleichberechtigung auf den Inseln der Südägäis zu gewährleisten und gleichzeitig Griechenland als Vorbild für inklusives Reisen in Europa zu fördern. [caption id="attachment_286132" align="alignnone" width="514"]Serene House in Naxos Serene House in Naxos[/caption]

„Inklusive Strände – Barrierefrei für alle 

Ab April 2026 werden sechs beliebte Strände mit modernen, nicht permanenten Barrierefreiheitsvorrichtungen ausgestattet, die Menschen mit eingeschränkter Mobilität das Schwimmen und den Strandbesuch erleichtern sollen. Dazu gehören selbstfahrende Wasserzugangsvorrichtungen, barrierefreie Umkleidekabinen und Sonnenschirme, die alle darauf ausgelegt sind, Komfort, Sicherheit und Unabhängigkeit zu gewährleisten. 

Die für das Projekt ausgewählten Strände sind die folgenden: 

- Agios Georgios (Naxos) - Amitis (Naxos) - Abram (Naxos) - Apollonas (Naxos) - Moutsouna (Naxos) - Stavros (Donoussa)  Diese Orte wurden aufgrund ihrer hohen Besucherzahlen, ihrer weitläufigen Küsten und ihrer Nähe zu anderen touristischen Einrichtungen wie Thermalquellen und Wellnesszentren ausgewählt – Reiseziele, die häufig von älteren Besuchern und Familien bevorzugt werden. Nach Fertigstellung werden sowohl Einheimische als auch Touristen das kristallklare Wasser der Ägäis barrierefrei genießen können, wodurch Naxos und Donoussa zu echten Vorzeigebeispielen für barrierefreie Inselreiseziele werden. 

Verbesserung der Lebensqualität und der touristischen Attraktivität

Über die Barrierefreiheit hinaus geht es bei dieser Initiative darum, eine bessere Lebensqualität für die Bewohner zu schaffen und das touristische Gesamterlebnis der Inseln zu verbessern. „Dieses Projekt stärkt den barrierefreien Tourismus auf Naxos und Donoussa“, erklärte die Regionalbehörde der Südägäis in einer Stellungnahme. „Durch die Verbesserung des Zugangs zu unseren bekanntesten Stränden fördern wir Inklusion und steigern das Wohlbefinden sowohl der Einwohner als auch der Besucher.“  Die Arbeiten sollen bis Dezember 2026, kurz vor der Sommersaison 2027, abgeschlossen sein. Sobald sie in Betrieb sind, werden diese modernisierten Strände Teil eines wachsenden Netzwerks barrierefreier Küstenreiseziele in ganz Griechenland sein, von Kreta bis zu den Dodekanes, wodurch die Südägäis an die Spitze des nachhaltigen und inklusiven Tourismus im Mittelmeerraum rückt. 

Eine inklusive Zukunft für die griechischen Inseln 

Im Zuge der sich wandelnden globalen Reisetrends werden Inklusion und Barrierefreiheit zu wesentlichen Säulen des modernen Tourismus. Mit dieser Initiative beweisen Naxos und Donoussa, dass kleine Inseln große Ideen für eine offenere und gastfreundlichere Welt liefern können.  Nach den Worten lokaler Entscheidungsträger handelt es sich hierbei nicht nur um ein Bauprojekt, sondern um ein Bekenntnis zu Gleichberechtigung, Würde und dem gemeinsamen Genuss der natürlichen Schönheit Griechenlands. Bis 2026 werden die blauen Gewässer von Naxos und Donoussa für alle zugänglich sein – eine Vision des Tourismus, die sowohl Fortschritt als auch Respekt für alle widerspiegelt, die kommen, um den Zauber der Ägäis zu erleben. 

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