Ein Schritt zu einem inklusiven Inselleben
Bis zum Jahr 2026 werden die Inseln Naxos und Donoussa an ihren Stränden Besucher mit allen Fähigkeiten willkommen heißen und damit einen wichtigen Schritt in Richtung Inklusion und nachhaltigen Inseltourismus in Griechenland machen.
Die Initiative mit dem Titel “Infrastruktur für Behinderte an den Stränden von Naxos und Donoussa” ist Teil des Regionalprogramms Südliche Ägäis 2021-2027. Es zielt darauf ab, Strände zu schaffen, die offen, sicher und angenehm für alle sind: Anwohner, Familien, Senioren und Reisende mit Behinderungen.
Das vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) mit einem Budget von fast 260 000 EUR finanzierte Projekt wird von der Gemeinde Naxos und den Kleinen Kykladen durchgeführt. Es spiegelt eine umfassendere regionale Strategie wider, die darauf abzielt, Zugänglichkeit und Gleichberechtigung auf den Inseln der südlichen Ägäis zu gewährleisten und gleichzeitig Griechenland als Modell für integratives Reisen in Europa zu fördern.
Inklusive Strände - zugänglich für alle
Ab April 2026 werden sechs beliebte Strände mit modernen, nicht permanenten barrierefreien Einrichtungen ausgestattet, die Menschen mit eingeschränkter Mobilität das Baden und den Strandbesuch erleichtern sollen.
Dazu gehören selbstfahrende Einstiegshilfen, barrierefreie Umkleidekabinen und Sonnenschirme, die allesamt für Komfort, Sicherheit und Unabhängigkeit sorgen.
Für das Projekt wurden die folgenden Strände ausgewählt:
- Agios Georgios (Naxos)
- Amitis (Naxos)
- Abram (Naxos)
- Apollonas (Naxos)
- Moutsouna (Naxos)
- Stavros (Donoussa)
Diese Orte wurden aufgrund der hohen Besucherzahlen, der weitläufigen Küsten und der Nähe zu anderen touristischen Einrichtungen wie Thermalquellen und Wellness-Zentren ausgewählt - Ziele, die häufig von älteren Besuchern und Familien bevorzugt werden.
Nach der Fertigstellung werden sowohl Einheimische als auch Touristen das kristallklare Wasser der Ägäis ohne Barrieren genießen können, wodurch Naxos und Donoussa zu echten Beispielen für integrative Inselziele werden.
Verbesserung der Lebensqualität und der touristischen Anziehungskraft
Bei dieser Initiative geht es nicht nur um die Zugänglichkeit, sondern auch um die Schaffung einer besseren Lebensqualität für die Einwohner und die Verbesserung des allgemeinen Tourismusangebots auf den Inseln.
“Dieses Projekt stärkt den barrierefreien Tourismus auf Naxos und Donoussa”.” so die Regionalbehörde Südliche Ägäis in einer Erklärung. “Indem wir den Zugang zu unseren schönsten Stränden verbessern, fördern wir die Inklusion und steigern das Wohlbefinden von Einwohnern und Besuchern”.”
Die Arbeiten werden voraussichtlich im Dezember 2026, also rechtzeitig vor der Sommersaison 2027, abgeschlossen sein. Sobald die neuen Strände in Betrieb sind, werden sie sich in ein wachsendes Netz zugänglicher Küstenorte in ganz Griechenland, von Kreta bis zum Dodekanes, einreihen und die Südägäis an die Spitze des nachhaltigen und integrativen Tourismus im Mittelmeerraum stellen.
Eine integrative Zukunft für die griechischen Inseln
Mit der Entwicklung globaler Reisetrends werden Inklusivität und Zugänglichkeit zu wesentlichen Säulen des modernen Tourismus. Mit dieser Initiative beweisen Naxos und Donoussa, dass kleine Inseln große Ideen für eine offenere und gastfreundlichere Welt liefern können.
Nach den Worten der lokalen Verantwortlichen handelt es sich nicht nur um ein Bauprojekt, sondern um ein Engagement für Gleichheit, Würde und die gemeinsame Freude an der natürlichen Schönheit Griechenlands.
Bis zum Jahr 2026 werden die blauen Gewässer von Naxos und Donoussa für jedermann zugänglich sein - eine Vision des Tourismus, die sowohl den Fortschritt als auch den Respekt gegenüber allen widerspiegelt, die den Zauber der Ägäis erleben wollen.













