Was die Ausnahmeregelung für Reisende aus dem Vereinigten Königreich bedeutet
Trotz der offiziellen Einführung des Systems hat Griechenland angekündigt, dass Inhaber britischer Pässe während der Sommerreisezeit von der Erfassung biometrischer Daten ausgenommen sind. Britische Besucher werden weiterhin manuelle Passkontrollen durchlaufen, ähnlich wie vor der Einführung des EES. Das bedeutet, dass britische Touristen, anstatt Fingerabdrücke und Gesichtserkennungsdaten anzugeben, ihre Pässe wie gewohnt von Grenzbeamten scannen und abstempeln lassen.
Laut Eleni Skarveli, der Direktorin der griechischen nationalen Tourismusorganisation im Vereinigten Königreich, zielt die Entscheidung darauf ab, Staus zu verringern und Wartezeiten an stark frequentierten Einreisestellen zu verkürzen. Da britische Reisende jedes Jahr eine der größten Gruppen von Nicht-EU-Besuchern in Griechenland darstellen und jährlich Millionen von ihnen anreisen, insbesondere im Sommer, sind die Behörden bestrebt, Engpässe zu vermeiden, die das touristische Erlebnis beeinträchtigen könnten.
So werden die Einreiseverfahren in der Praxis ablaufen
Da die Sommerreisezeit näher rückt, werden voraussichtlich an den großen griechischen Flughäfen spezielle Passkontrollspuren eingerichtet, um britische Einreisende von anderen Nicht-EU-Reisenden zu trennen. Dadurch können britische Staatsangehörige die Grenzkontrolle wie bisher passieren, während Reisende aus anderen Nicht-EU-Ländern über die EES-Registrierungsgeräte abgefertigt werden.