In der Kirche: heilige Symbole und starke Bedeutung
Die griechisch-orthodoxe Zeremonie ist voller Symbolik.
Stefana (Hochzeitskronen)
Eine der bekanntesten griechischen Hochzeitstraditionen ist die Krönung mit Stefana, zwei zarten Kronen, die durch ein Band verbunden sind. Der Priester setzt sie dem Paar auf den Kopf, und sie werden dreimal ausgetauscht. Die Kronen stehen für Einheit, Ehre und den gemeinsamen Weg der Ehe.
Lambathes (Hochzeitskerzen)
Das Paar hält außerdem hohe Kerzen, sogenannte Lambathes, in den Händen, die das spirituelle Licht und die Präsenz des Glaubens in ihrem neuen gemeinsamen Leben symbolisieren.
Der gemeinsame Kelch
Ein weiterer wichtiger Moment ist, wenn das Paar Wein aus einem gemeinsamen Kelch trinkt, was symbolisiert, dass sie von nun an alles teilen – Freude, Herausforderungen, Verantwortung und das Leben selbst.
Der zeremonielle Gang
Während des „Tanzes des Jesaja” umrundet das Paar unter der Leitung des Priesters dreimal den Altar. Das ist kein Gesellschaftstanz, sondern ein zeremonieller Gang, der ihre ersten gemeinsamen Schritte als Ehepaar symbolisiert.
Nach der Zeremonie: süße Wünsche und Feierlichkeiten
Ein klassisches Hochzeitsgeschenk sind Koufeta, mit Zucker überzogene Mandeln, die den Gästen gereicht werden. Sie werden normalerweise in ungeraden Zahlen angeboten, was Fruchtbarkeit, Stärke und eine unzerbrechliche Verbindung symbolisiert. Dann kommt der Empfang: Musik, Essen und Tanz, der stundenlang dauern kann. Je nach Region kannst du lokale Instrumente hören und Traditionen sehen, die für die Gegend einzigartig sind, da griechische Hochzeiten auf den Inseln und auf dem Festland sehr unterschiedlich sein können.