Über Polyergo
Polyergo wurde 1978 gegründet, als Stavros Polychronakis ein Planungs- und Bauunternehmen ins Leben rief. Seitdem hat sich das Unternehmen weiterentwickelt und eine Vielzahl privater und öffentlicher Projekte übernommen. Heute unterhält es Büros in Rethymno und Athen, doch der Großteil seiner Arbeiten befindet sich auf der Insel Kreta.
Polyergo für junge Unternehmer
Polyergo ist einzigartiger Teil des Programms „Erasmus für junge Unternehmer“, in dessen Rahmen junge und ambitionierte Unternehmer über ihre Erfahrungen berichten und Berufserfahrung sammeln. Seit 2012 hat Polyergo mehr als 15 junge Architekten, Ingenieure, Designer, Fotografen und Ökonomen aufgenommen.
Über das Team
Stavros Polychronakis
Stavros ist der Gründer des Teams. Mit seiner Leidenschaft für Kunst und Architektur verfügt er über mehr als 40 Jahre Berufserfahrung in zahlreichen Bauprojekten, die von Infrastruktur (Straßen, Schulen, Rathäuser, Plätze) über den Wohnungsbau (Wohnblocks, Villen) bis hin zu Tourismusprojekten reichen. Er ist an allen Projektphasen beteiligt, darunter Due Diligence, Planung, Bauleitung und Instandhaltung.
Yiannis Polychronakis
Yiannis hat in Patras studiert und leitet den Bereich Design und Auftragsvergabe bei Polyergo sowie den Hotelzweig des Unternehmens. Er konzentriert sich zudem auf private ausländische Investitionen auf der Insel und ist Vorstandsmitglied des Hotelierverbands in Rethymno.
Chiara Armando
Die aus Italien stammende Chiara begann ihre Tätigkeit bei Polyergo Ende 2016 im Rahmen eines Erasmus-Programms für junge Unternehmer, wo sie sich hauptsächlich mit Tourismusplanung befasste. Recherche, Präzision und Einfühlungsvermögen sind ihre Stärken. Chiara entwirft maßgeschneiderte Projekte, die die Identität des Ortes und die Einzigartigkeit des Kunden widerspiegeln, wobei sie ständig mit verschiedenen Stilen und Materialien experimentiert.
Interview mit dem Polyergo-Team
Was sind die Unterschiede zwischen dem Bauen in Italien und in Griechenland?
Chiara verfügt über jahrelange Erfahrung sowohl in Italien als auch in Griechenland und ist daher mit beiden Stilen bestens vertraut. Sie berichtet: „In Griechenland gibt es aus topografischer Sicht mehr Vorschriften und Einschränkungen, dafür aber weniger hinsichtlich des Baustils selbst.“ „Daher sieht man dort oft sehr unterschiedliche Baustile nebeneinander. In Italien hingegen schreiben die Vorschriften vor, dass Gebäude stilistisch mit ihrer Umgebung im Einklang stehen müssen.“ „In Griechenland liegt der Schwerpunkt nach wie vor auf dem Handwerk – kleinen Familienbetrieben, die sich auf nur einen Stil oder ein Material konzentrieren, wie Holz oder Eisen. In Italien ist dies viel seltener anzutreffen, da eine solche Gestaltung wesentlich teurer ist.“
Was sind Ihre Erwartungen an die Zukunft des Designs in Griechenland?
Chiara merkt an: „Der größte Wert in Griechenland liegt in der Landschaft. Das Meer wird natürlich immer da sein, aber wir müssen das griechische Land weiterhin durch nachhaltige Bauweisen schützen.“ „Das Ziel ist nicht nur, Villen in endlosen Reihen zu errichten, sondern einen Plan dafür zu haben, wie wir bauen. Wir müssen von der Gesamtperspektive ausgehen – den Auswirkungen unseres Projekts auf die umgebende Umwelt. Erst dann können wir über die Einzelheiten des Projekts an sich nachdenken.“