Was macht Thessaloniki für Immobilieninvestitionen attraktiv?
Thessaloniki ist mit über einer Million Einwohnern laut der Volkszählung von 2021 die zweitgrößte Stadt Griechenlands und das zweitgrößte Wirtschafts-, Industrie- und Handelszentrum des Landes. Hier befindet sich die Aristoteles-Universität, die mit rund 90.000 Studierenden die größte Universität Griechenlands ist. Dies sorgt für eine konstante, ganzjährige Mietnachfrage, die rein saisonale Reiseziele nicht bieten können.
Die Stadt beherbergt 15 UNESCO-Welterbestätten, und ihre vielschichtige Geschichte – hellenistisch, römisch, byzantinisch und osmanisch – ist im gesamten Stadtzentrum sichtbar, das als Freilichtmuseum für Kunst und Kultur fungiert. Thessaloniki ist zudem Mitglied des UNESCO-Netzwerks kreativer Städte im Bereich Gastronomie – eine Anerkennung, die seinen Ruf als eines der besten kulinarischen Reiseziele Europas widerspiegelt. Diese kulturelle Tiefe, kombiniert mit einer lebendigen sozialen Atmosphäre und einem wachsenden internationalen Profil, macht Thessaloniki zunehmend attraktiv für internationale Käufer, die mehr als nur eine saisonale Ferienimmobilie suchen.
Aus Investitionssicht verzeichnet Thessaloniki ein starkes Wachstum. Nach Angaben der Bank von Griechenland stiegen die Wohnungspreise in Thessaloniki im vierten Quartal 2025 um 8,0 % und übertrafen damit Athen, wo der Anstieg im gleichen Zeitraum bei 5,9 % lag. Die Stadt entwickelt sich zudem zu einem Ziel für Käufer, die urbane Lebensqualität ohne die Preise Athens suchen, wie aus den Marktbeobachtungen von Elxis für 2026 hervorgeht.
Zu den jüngsten und laufenden Infrastrukturprojekten gehört der Ausbau des U-Bahn-Netzes, wobei die Verlängerung nach Kalamaria bis 2026 fertiggestellt werden soll und zukünftige Pläne eine Anbindung an den Flughafen Mazedonien vorsehen, sowie Initiativen zur Neugestaltung der Uferpromenade und zur Stadterneuerung, die mehrere Stadtviertel umgestalten.