Das Maria-Callas-Museum ist eine Hommage an das Leben der berühmtesten Opernsängerin Griechenlands – Maria Callas. Es ist eine Mischung aus historischem Museum und Museum für darstellende Künste, mit dem Ziel, Callas’ Werk einem internationalen Publikum näherzubringen.
Im Jahr 2023 jährt sich der Geburtstag einer der einflussreichsten und bekanntesten Persönlichkeiten Griechenlands, Maria Callas, zum 100. Mal. Von ihrer perfektionistischen Mutter ungewollt, überaus berühmt und zugleich berüchtigt für ihre Affären – dies sind einige der wesentlichen Merkmale im Leben von Maria Callas. Trotz all der Dramatik in ihrem Leben wurde sie zu einer der renommiertesten und einflussreichsten Opernsängerinnen des 20. Jahrhunderts.
Maria Callas’ frühe Jahre
1923 in New York als Tochter griechischer Einwanderer geboren, wurde sie am Athener Konservatorium eingeschrieben, und bis 1949 war Maria Callas zu einem Begriff geworden. 1951 zog sie nach Italien und lernte dort ihren Ehemann Giovanni Battista Meneghini kennen. In Italien erhielt sie den Spitznamen „La Divina“, da ihre Stimme nach allen Maßstäben ein erstaunliches Phänomen war.
Später verliebte sie sich unsterblich in Aristoteles Onassis, einen der reichsten Geschäftsleute Griechenlands, und ließ sich von ihrem Ehemann scheiden, in der tiefen Hoffnung, Onassis zu heiraten und eine Familie zu gründen. Callas war ihrem Traum schon sehr nahe gekommen, als Onassis die Verlobung plötzlich auflöste und, noch überraschender, 1968 die Witwe Jackie Kennedy heiratete.
Autogrammstunde mit Onassis
Über das Maria-Callas-Museum
Die Dauerausstellung des Museums verfolgt einige zentrale Ziele. Unter anderem soll das Museum die verschiedenen Facetten ihrer Persönlichkeit zeigen und jüngere Generationen zu ihrer eigenen Kunst inspirieren. Das Museum bewahrt und pflegt zudem Gegenstände, die mit Maria Callas in Verbindung stehen, wie ihre Kleider oder Requisiten aus ihren Auftritten. Das Museum heißt alle Besucher willkommen und verfügt über ein sehr zuvorkommendes Personal.
Führungen durch das Maria-Callas-Museum
Bei Ihrem Rundgang durch das Museum beginnen Sie im zweiten Stock und erkunden Räume, die von einigen der berühmten Opern der Callas inspiriert sind – „Norma“, „Tosca“ und „La Traviata“. Im ersten Stock finden sich Exponate zur Lebensgeschichte der Künstlerin und zu den bedeutenden Meilensteinen ihrer Laufbahn. Sie erfahren mehr über ihre persönlichen Mentoren und Lehrer.
Seit dem Jahr 2000 sammelt die Stadt Athen Objekte, die mit Maria Callas in Verbindung stehen. Die ersten Stücke stammten aus einer internationalen Auktion in Paris. Im Laufe der Zeit ist die Sammlung gewachsen und umfasst heute rund 1.000 Objekte, die entweder Maria Callas gehörten oder mit ihr in Verbindung stehen. Andere Institutionen, wie die Maria Callas Greek Society, haben zur Erweiterung der Sammlung beigetragen.
Der reguläre Eintrittspreis beträgt 10 €. Ermäßigte Preise gelten für Senioren, junge Erwachsene, Musikstudenten, kinderreiche Familien, Soldaten und Lehrer. Der Preis reduziert sich auf 7 € bzw. 3 €.
Maria-Callas-Café
Im Erdgeschoss des Museums finden Sie außerdem ein Café mit Speisen und Getränken, die von Maria Callas inspiriert sind. Für den Zugang zum Café benötigen Sie keine Eintrittskarte. Ein Besuch im Café ist jedoch ein passender Abschluss für einen Rundgang durch das Maria-Callas-Museum.
Angelina Jolie wurde kürzlich in Griechenland bei den Dreharbeiten zu „Maria“ gesichtet, einem Film über das Leben der berühmten griechischen Opernsängerin Maria Callas. Die Hollywood-Schauspielerin wurde zuletzt in Pyrgos auf dem Peloponnes im Apollo-Theater gesehen. Dort wurden einige Szenen gedreht, anschließend reiste Jolie in die Stadt Katakolo weiter, wo die Yacht „Christina O“ auf sie wartete.