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Maria-Callas-Museum in Athen eröffnet

Geschichte & Kultur

13.12.2023

Maria Callas in Milan | © Maria Callas Museum

Das Maria-Callas-Museum ist eine Hommage an das Leben der berühmtesten Opernsängerin Griechenlands – Maria Callas. Es ist eine Mischung aus historischem Museum und Museum für darstellende Künste, mit dem Ziel, Callas’ Werk einem internationalen Publikum näherzubringen.

Über Maria Callas

Im Jahr 2023 jährt sich zum 100. Mal der Geburtstag einer der einflussreichsten und bekanntesten Persönlichkeiten Griechenlands: Maria Callas. Von ihrer Mutter ungewollt, eine Perfektionistin, überaus berühmt und zugleich berüchtigt für ihre Affäre – dies sind einige der wesentlichen Merkmale im Leben von Maria Callas. Trotz all der Dramatik in ihrem Leben wurde sie zu einer der renommiertesten und einflussreichsten Opernsängerinnen des 20. Jahrhunderts.

Maria Callas’ frühes Leben

1923 in New York als Tochter griechischer Einwanderer geboren, wurde sie am Athener Konservatorium eingeschrieben, und bis 1949 war Maria Callas zu einem Begriff geworden. Im Jahr 1951 zog sie nach Italien und lernte dort ihren Ehemann Giovanni Battista Meneghini kennen. In Italien erhielt sie den Spitznamen „La Divina“, da ihre Stimme nach jedem Maßstab ein erstaunliches Phänomen war.

Maria Callas’ Liebesleben

Später verliebte sie sich unsterblich in Aristoteles Onassis, einen der reichsten Geschäftsleute Griechenlands, und ließ sich von ihrem Ehemann scheiden, in der tiefen Hoffnung, Onassis zu heiraten und eine Familie zu gründen. Callas war kurz davor, ihren Traum zu verwirklichen, bis Onassis die Verlobung plötzlich auflöste und, noch überraschender, 1968 die Witwe Jackie Kennedy heiratete.

Über das Maria-Callas-Museum

Die Dauerausstellung des Museums verfolgt einige zentrale Ziele. Unter anderem soll das Museum die verschiedenen Facetten ihrer Persönlichkeit zeigen und jüngere Generationen in ihrer eigenen Kunst inspirieren. Das Museum bewahrt und pflegt zudem Gegenstände, die mit Maria Callas in Verbindung stehen, wie ihre Kleider oder Requisiten aus ihren Auftritten. Das Museum heißt alle Besucher willkommen und verfügt über ein sehr zuvorkommendes Personal.

Führungen durch das Maria-Callas-Museum

Bei Ihrem Rundgang durch das Museum beginnen Sie im zweiten Stock und erkunden Räume, die von einigen der berühmten Opern der Callas inspiriert sind – „Norma“, „Tosca“ und „La Traviata“. Im ersten Stock finden sich Exponate zur Lebensgeschichte der Künstlerin und zu den bedeutenden Meilensteinen ihrer Laufbahn. Sie erfahren mehr über ihre persönlichen Mentoren und Lehrer.

Sammlung des Maria-Callas-Museums

Seit dem Jahr 2000 sammelt die Stadt Athen Objekte, die mit Maria Callas in Verbindung stehen. Die ersten Stücke stammten aus einer internationalen Auktion in Paris. Im Laufe der Zeit ist die Sammlung gewachsen und umfasst heute rund 1.000 Objekte, die entweder Maria Callas gehörten oder mit ihr in Verbindung stehen. Andere Institutionen, wie die Griechische Gesellschaft Maria Callas, haben zur Erweiterung der Sammlung beigetragen.

Eintrittspreise

Der reguläre Eintrittspreis beträgt 10 €. Ermäßigte Preise gelten für Senioren, junge Erwachsene, Musikstudenten, kinderreiche Familien, Soldaten und Lehrer. Der Preis beträgt entweder 7 € oder 3 €.

Maria-Callas-Café

Im Erdgeschoss des Museums finden Sie außerdem ein Café mit Artikeln, die von Maria Callas inspiriert sind. Für den Zugang zum Café benötigen Sie keine Eintrittskarte. Ein Besuch im Café ist jedoch ein passender Abschluss eines Rundgangs durch das Maria-Callas-Museum.

Maria: Der Film

Angelina Jolie wurde kürzlich in Griechenland bei den Dreharbeiten zu „Maria“ gesichtet, einem Film über das Leben der berühmten griechischen Opernsängerin Maria Callas. Die Hollywood-Schauspielerin war zuletzt in Pyrgos auf dem Peloponnes im Apollo-Theater zu sehen. Dort wurden einige Szenen gedreht, anschließend reiste Jolie in die Stadt Katakolo weiter, wo die Yacht „Christina O“ auf sie wartete.

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