Griechenlands neueste Sicherheits-App für Mobiltelefone wird am 10. Juni in Betrieb genommen und richtet sich in erster Linie an Touristen. Die App heißt „mAiGreece“ und ist ein digitaler Reiseassistent. Sie ist Teil einer Initiative der griechischen Tourismusministerin Olga Kefalogianni und des Ministers für digitale Verwaltung Dimitris Papastergiou.
Wie der Name schon sagt, basiert sie auf KI und kann in 31 Sprachen genutzt werden. Was bedeutet das konkret in der Praxis?
Fragen Sie in Ihrer eigenen Sprache
Es ist möglich, mit der mAiGreece-App in Ihrer Muttersprache zu „sprechen“, was sie ideal für Besucher aus den Niederlanden, Deutschland, Belgien, den USA, Kanada und Großbritannien macht. Besucher können mit mAiGreece „sprechen“, indem sie Fragen in ihrer Sprache schriftlich oder mündlich einreichen.
Die App wird die 24 offiziellen EU-Sprachen sowie weitere Sprachen wie Albanisch, Chinesisch, Japanisch, Türkisch, Hebräisch, Arabisch und Koreanisch unterstützen.
Die App nutzt GPS, um bestimmte Fragen zu beantworten, die auf Ihrem Standort basieren.
Sicherheits- und Barrierefreiheitsfunktionen für Besucher in Griechenland
Für mehr Sicherheit verfügt mAiGreece über eine Notfallfunktion mit einer 112-Taste (die Notrufnummer in Griechenland), die eine Nachricht mit Ihrem Standort an das Ministerium für Klimakrise und Zivilschutz sendet.
Möglicherweise erhalten Sie bei Ihrer Ankunft in Griechenland eine SMS von Ihrem Mobilfunkanbieter (in der Regel Vodafone oder COSMOTE) mit der Aufforderung, die App herunterzuladen. Die App ist kostenlos und im App Store sowie im Play Store erhältlich.
Sicherheit in Griechenland
Griechenland erhielt laut dem US-Außenministerium die bestmögliche Bewertung in Bezug auf Sicherheit. Griechenland wird als „Reiseziel der Stufe 1“ eingestuft, was demselben Rang entspricht, der auch der Schweiz, Japan, Island, Norwegen und Dänemark zuerkannt wird. Zum Vergleich: Das Vereinigte Königreich, Belgien, die Niederlande und Deutschland erhielten alle die Einstufung „Reiseziel der Stufe 2“, was als weniger sicher als Griechenland gilt.
Auch im weltweiten Global Peace Index erhält Griechenland aufgrund seiner niedrigen Kriminalitätsrate eine gute Platzierung.
Olivier Moutopoulos von Greeka, einem der größten griechischen Reiseveranstalter, kommentiert dies wie folgt: „Wenn Sie die griechischen Inseln besuchen, müssen Sie sich wirklich um nichts sorgen.“ Moutopoulos fügt hinzu: „Sie werden sich sicher und wohl fühlen. Wenn Sie Athen oder eine andere Großstadt besuchen, würde ich lediglich die allgemeinen Sicherheitstipps empfehlen, die man bei Reisen in ganz Europa und den USA beachtet.“
Über die griechischen Inseln
Die kleinen Inseln Griechenlands sind im Sommer ein idealer Ort, insbesondere weil sie ein sicheres Urlaubsziel sind.
Wenn wir die Worte „griechische Inseln“ hören, kommen uns meist zuerst Santorini und Mykonos in den Sinn. Bilder von orthodoxen Kirchen mit blauen Kuppeln und weiß getünchten Häusern werden dabei vor dem inneren Auge lebendig. Abgesehen von diesen touristischen Zielen gibt es jedoch tatsächlich eine große Vielfalt an anderen Optionen.
In Griechenland gibt es sieben Hauptinselgruppen: die Kykladen, die Sporaden, den Dodekanes, die Saronischen Inseln, die Nordägäischen Inseln, die Ionischen Inseln und die beiden großen Inseln (Kreta und Euböa).
