Über Kea
Die Insel Kea war im antiken Griechenland wegen ihrer üppigen Vegetation als „Hydroussa“ bekannt. Heute leben etwa 2500 Menschen auf Kea, und es gibt dort eine Reihe verschlafener Dörfer sowie einige Häuser wohlhabender Athener, die versteckt in den Hügeln liegen. Es ist verständlich, warum sie hier ein Haus bauen wollten: Das klare Wasser und die atemberaubenden Sonnenuntergänge sind es wert!
Angenehme Kühle auf Kea
Im Sommer herrschen auf den Kykladeninseln, einschließlich Kea, aufgrund der Meltemi-Winde niedrigere Temperaturen als auf dem Festland. Die Meltemi sind trocken und saisonal, und wenn Sie schon einmal auf den Kykladen waren (denken Sie an Santorini, Mykonos, Paros oder Tinos), haben Sie diese Brise wahrscheinlich schon erlebt – oder wurden vielleicht sogar von den Füßen gerissen! Die Meltemi-Winde sind im Sommer ein großer Vorteil, da sie für ein kühles Klima sorgen.
Geschichte von Kea
Die beeindruckende Geschichte von Kea ist auf Schritt und Tritt sichtbar. Die prähistorische Siedlung Kefala befindet sich im Nordwesten der Insel und war bereits in der Jungsteinzeit, um 16.000 v. Chr., bewohnt. Die Siedlung Agia Irini war zu jener Zeit einer der wichtigsten Orte in der gesamten Ägäis. Während der archaischen Zeit im 7. Jahrhundert v. Chr. regierten die vier Stadtstaaten Ioulida, Korissos, Karthaia und Poiiessa die Insel mit ihren eigenen lokalen Regierungen. Sie verfolgten im Allgemeinen eine einheitliche Außenpolitik.
Was man auf der Insel Kea unternehmen kann
Auf Kea lassen sich die alten Wanderwege ideal erkunden. Diese 80 Kilometer langen, mit Steinen gepflasterten Wege verbanden in der Antike einst die vier Hauptsiedlungen der Insel. Heute sind diese Wege mit Wegweisern ausgestattet, die Sie an Ihr Ziel führen. Eine beliebte Wanderung führt zum Bergdorf Ioulida, wo Sie eine alte venezianische Burg und den berühmten Löwen von Ioulida erkunden können, der so etwas wie das Maskottchen der Insel ist. Angeblich stammt der Löwe aus dem Jahr 600 v. Chr. und wurde vom selben Architekten geschaffen wie die Akropolis.