Athen liegt bei den Besucherzahlen an der Spitze; der Peloponnes verzeichnete den größten Anstieg
Die Hauptstadt Athen lag an der Spitze und verzeichnete mit fast 7 Millionen internationalen Besuchern (+9,6 %) die landesweit höchste Zahl. Auch Thessaloniki (+10 %) verzeichnete einen soliden Anstieg, während die Region Peloponnes mit einem zweistelligen Wachstum (+11 %) beeindruckte, vor allem in Kalamata und Araxos, was zeigt, dass immer mehr Reisende nun Reiseziele jenseits der klassischen Inselroute entdecken. Unter den Inseln behielt Kreta mit 5 Millionen Ankünften und einem Anstieg von 4,6 % den Spitzenplatz, gefolgt von den Dodekanes und den Ionischen Inseln, die alle solide Zuwächse verzeichneten. Ein deutlicher Anstieg wurde auf Korfu verzeichnet, während Rhodos und Kos ebenfalls einen Aufwärtstrend verzeichneten. Die Kykladen verzeichneten insgesamt einen leichten Rückgang, der hauptsächlich auf geringere Besucherzahlen auf Santorin zurückzuführen war, während Mykonos seine Position halten konnte. Diese Zahlen bestätigen, dass sich das Tourismuswachstum in Griechenland nicht mehr nur auf wenige Hotspots konzentriert; die Besucher verteilen sich auf verschiedene Regionen, was die lokale Wirtschaft ankurbelt und neue Möglichkeiten für Urlaub, Gastgewerbe oder sogar Immobilieninvestitionen eröffnet.
Wichtige Reiseländer zeigen Stärke
Griechenlands wichtigste Quellmärkte zeigten auch im Jahr 2025 eine starke Entwicklung, angetrieben von einer stabilen Nachfrage aus Europa und einem steigenden Interesse an Fernreisen. - Deutschland bleibt mit einem stetigen Wachstum (+7,8 %) Griechenlands größter Reisemarkt. - Das Vereinigte Königreich verzeichnet weiterhin eine robuste Nachfrage und starke Reisebindungen (+4,5 %). - Die Vereinigten Staaten gehören zu den am schnellsten wachsenden Märkten, was den gestiegenen Fernreiseverkehr widerspiegelt (+6,1 %). - Frankreich erlebte nach der Rekord-Saison des Vorjahres eine vorübergehende Abschwächung (-6,3 %). - Italien behielt seine positive Dynamik bei und verzeichnete moderate Zuwächse (+2,1 %). - Diese Trends zeigen, dass die Besucherbasis Griechenlands sowohl breit gefächert als auch widerstandsfähig ist und sowohl von wiederkehrenden Reisenden als auch von neuen Zielgruppen getragen wird.