Die Geschichte von Astypalaia
In byzantinischer Zeit wimmelte es auf den Dodekanes-Inseln von Piraten. Infolge der Piratenbefälle zogen die Bewohner von Astypalaia nach und nach vom Wasser weg und begannen, im Landesinneren zu bauen. Die Herrscher der Insel beschlossen nach und nach, weitere Burgen zu errichten, um sich besser schützen zu können. Als die Osmanen kamen, war Astypalaia noch immer selbstverwaltet. Die Inselbewohner kämpften in der griechischen Revolution von 1821, blieben jedoch wie die anderen Inseln des Dodekanes unter türkischer Herrschaft. Anschließend wurde Astypalaia von den Italienern kontrolliert. Im März 1948 wurde die Insel schließlich Teil des unabhängigen Griechenlands.
Kirchen auf Astypalaia
Die Insel Astypalaia hat vier kleine Dörfer: Chora, Analipsi (oder Maltezana), Vathi und Livadia. Diese Dörfer sind für ihre charakteristischen kleinen Kirchen bekannt. Wenn Sie sich außerhalb dieser Dörfer bewegen, finden Sie auch Kirchen, die über die felsige Landschaft verstreut sind. Wie viele der Dörfer mit weißen Häusern in Griechenland sind auch die Kirchen weiß und blau.
Wandern auf Astypalaia
Ähnlich wie die anderen Inseln des Dodekanes ist Astypalaia von Wanderwegen durchzogen. Abenteuerlustige können diese Pfade zwischen kleinen Dörfern, zu Kapellen und zu abgelegenen Stränden erkunden.
Anreise nach Astypalaia
Zwischen Astypalaia und dem Hafen von Piräus in Athen verkehrt regelmäßig eine Fähre. Die Fahrt dauert etwa 9 Stunden, und die Fähre fährt etwa dreimal pro Woche. Es ist auch möglich, von Naxos, Amorgos, Paros, Donoussa, Rhodos und Tilos nach Astypalaia zu gelangen.
Die Stalaktiten und Stalagmiten von Negrou
Für Abenteuerlustige empfehlen wir einen Besuch der Höhle von Negrou in Vatses, die für ihre Stalaktiten- und Stalagmitenformationen bekannt ist. Vom Strand von Vatses aus erreichen Sie die Höhle nach einer etwa 45-minütigen Wanderung. Alternativ können Sie die Höhle von Negrou auch mit dem Boot erreichen.
Das Lebenstempo auf Astypalaia
Das Leben auf Astypalaia ist eher ruhig. Es gibt keine großen Clubs wie auf Mykonos oder Santorini, sodass Sie nachts keine laute Musik hören werden. In Chora gibt es zwar ein gewisses Nachtleben, doch finden Sie hier eher gemütliche Cafés und familiengeführte Tavernen. Wenn Sie auf der Suche nach einem Ort zum Entspannen und Erholen sind, ist Astypalaia der ideale Ort für Sie!