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Griechenland will zwei große Meeresschutzgebiete einrichten, um die Meeresfauna zu schützen

Aktuelles

24.07.2025

Marine park

 Griechenland richtet zwei große nationale Meeresparks ein: einen im Ionischen Meer und einen weiteren im Gebiet der südlichen Kykladen in der Ägäis. Premierminister Kyriakos Mitsotakis gab dies kürzlich bekannt und erklärte, dieser Schritt sei Teil eines umfassenderen Plans zum Schutz der Meere und zur Erreichung globaler Umweltziele.

Warum sind diese neuen Meeresparks wichtig?

Diese neuen Parks sind für die Umwelt von großer Bedeutung. Sie werden zu den größten Meeresschutzgebieten im Mittelmeer gehören. Das Ziel ist es, Griechenland dabei zu unterstützen, bis zum Jahr 2030 30 % seiner Hoheitsgewässer zu schützen. Damit liegt das Land im Vergleich zu vielen anderen Ländern dem Zeitplan voraus. Die Parks werden dazu beitragen, das Leben im Meer zu schützen, geschädigte Ökosysteme wiederherzustellen und gesündere Ozeane zu schaffen.

Was sagte der Ministerpräsident zu dem Plan?

In einer

" target="_blank" rel="noopener">In einer Videobotschaft sprach Ministerpräsident Mitsotakis darüber, wie wichtig das Meer für Griechenland ist. Er bezeichnete es als „die stille Kraft Griechenlands“ und erklärte, es sei eng mit der Geschichte und der Lebensweise des Landes verbunden. Außerdem erinnerte er an das Versprechen, das er im vergangenen Monat auf der UN-Meereskonferenz in Frankreich gegeben hatte: entschlossene Maßnahmen zum Schutz der Meere zu ergreifen.

„Heute löse ich dieses Versprechen ein“, sagte er und bezog sich dabei auf die Ankündigung der beiden neuen Parks. Er bezeichnete den Plan als einen wichtigen Schritt zum Schutz des „einzigartigen maritimen Erbes“ Griechenlands für künftige Generationen.

Welche Art von Schutz bieten die Parks?

Eines der Hauptmerkmale dieser neuen Meeresparks ist ein Verbot der Grundschleppnetzfischerei. Dabei handelt es sich um eine Fangmethode, bei der schwere Netze über den Meeresboden gezogen werden, was wichtige Unterwasserlebensräume zerstören kann. Mitsotakis bezeichnete diese Praxis als „äußerst zerstörerisch“ und erklärte, ihre Beendigung sei entscheidend für die Rettung der Meere.

Er machte jedoch auch deutlich, dass Schutz über bloße Vorschriften und Verbote hinausgeht. Er erklärte, die Regierung werde eng mit lokalen Gemeinden, Wissenschaftlern, Fischern und anderen Partnern zusammenarbeiten, um erfolgreiche Parks zu schaffen. Es werde Anstrengungen geben, die Bevölkerung aufzuklären, Wissen zu teilen und mit gutem Beispiel voranzugehen.

Wie fügt sich dies in die übergeordneten Ziele Griechenlands ein?

Hier geht es nicht nur um zwei Meeresparks. Griechenland möchte eine führende Rolle beim Meeresschutz in Europa und weltweit einnehmen. Laut Mitsotakis ist der Schutz der Meere direkt mit dem Schutz der Zukunft des Landes verbunden. Saubere, gesunde Meere sind nicht nur gut für die Natur, sondern auch für den Tourismus, die Fischerei und die griechische Wirtschaft.

Wie geht es weiter mit dem Meeresschutz in Griechenland?

Der Ministerpräsident erklärte, dies sei erst der Anfang. Die Parks sollen zu Vorbildern dafür werden, wie Meeresgebiete sowohl geschützt als auch sinnvoll genutzt werden können. Das Land plant, weiterhin mit internationalen Organisationen zusammenzuarbeiten, um Ideen auszutauschen und die Praktiken im Meeresschutz zu verbessern.

Fazit

Wenn wir es versäumen, unsere Meere zu schützen, könnten Fischbestände zurückgehen, lebenswichtige Lebensräume verloren gehen und die Auswirkungen des Klimawandels sich verschärfen. Durch die Ausweisung von Schutzzonen, in denen Meereslebewesen gedeihen können, spielen Länder wie Griechenland eine entscheidende Rolle dabei, dem Planeten zu helfen, sich zu erholen. Diese Meeresparks bieten eine wirkungsvolle Möglichkeit, sicherzustellen, dass der Ozean auch für künftige Generationen sowohl das Leben der Menschen als auch das der Meereslebewesen erhalten kann.

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