Die Ernährung der alten Griechen
Die Ernährung der alten Griechen stammte größtenteils aus lokalen Quellen. Die felsige Landschaft und die Wärme der mediterranen Sonne ermöglichten es den Griechen, Obst und Gemüse anzubauen und auch Vieh zu halten. Fisch war natürlich ein Teil der Ernährung, da die meisten Griechen in Küstennähe lebten.
Getreide im antiken Griechenland
Das Gelände ermöglichte zudem die Herstellung von Brot. Weizen und Gerste waren zu Zeiten des antiken Griechenlands die gängigsten Getreidesorten. Getreide wurde entweder als Brot verzehrt, in Backwaren oder Brei verarbeitet oder Suppen beigemischt. Auch Hirse war eine gängige Zutat, und die alten Griechen verwendeten sie zur Herstellung von ungesäuertem Brot.
Wein im antiken Griechenland
Wein wurde üblicherweise zu den Mahlzeiten getrunken, jedoch stets mit Wasser gemischt. Unverdünnten Wein zu trinken galt als unzivilisiert. Das Mischen von Wein mit Wasser im Verhältnis drei zu eins hatte mehrere Vorteile. Man wurde nicht betrunken, und die verdünnte Mischung sorgte für Flüssigkeitszufuhr, Kalorien und einen hervorragenden Geschmack. Im antiken Griechenland galt es als unschicklich, betrunken zu sein. Erwähnenswert ist auch ein weiteres eigentümliches Getränk der alten Griechen, bekannt als „Kykeon“. Dieses Getränk war eine Mischung aus Gerstenbrei, Wasser (oder Wein), Kräutern und Ziegenkäse, was zu einer Konsistenz führte, die in etwa einem dicken Milchshake ähnelte. Wir hoffen, dass Ihnen das Appetit gemacht hat, denn nun ist es an der Zeit, die Mahlzeiten im antiken Griechenland zu erkunden.
Das Frühstück im antiken Griechenland
Das Frühstück war im antiken Griechenland leicht. Das üblichste Frühstück bestand aus Brot, meist aus Gerste, das in Wein getunkt wurde. Dies galt als idealer Start in den Arbeitstag. Es war auch möglich, wenn man von Brot und Wein gelangweilt war, etwas zu essen, das „Teganites“ genannt wurde. Dies ähnelte einem Pfannkuchen und wurde aus Weizenmehl, Olivenöl, Honig und saurer Milch zubereitet. Klingt köstlich, nicht wahr? Es war auch nicht ungewöhnlich, morgens Reste zu essen.
Das Mittagessen im antiken Griechenland
Im antiken Griechenland war das Mittagessen oft leicht und bestand aus Brot, Käse, Oliven und gelegentlich Fisch. Das leichte Mittagessen war ideal für Arbeiter, die sich nicht durch eine schwere Mahlzeit belastet fühlen wollten. Es ist möglich, dass aus dieser Tradition, mehrere kleine Gerichte zu servieren, die „Meze“-Tradition in Griechenland hervorging. In anderen Regionen des Mittelmeerraums und im Nahen Osten findet man ähnliche Traditionen mit kleinen Gerichten oder Vorspeisen, wie beispielsweise die Tapas-Kultur in Spanien.