Lokale Vorteile und Auswirkungen auf die Gemeinschaft
Eine Studie der Wirtschaftsuniversität Athen (AUEB) hebt hervor, dass Kurzzeitvermietungen Einnahmen generieren, die größtenteils in den lokalen Nachbarschaften verbleiben. Gäste geben Geld in Cafés, Minimärkten, bei Taxis, Reinigungsdiensten und lokalen Geschäften aus und schaffen so einen Wertkreislauf, der kleine Unternehmen statt multinationaler Hotelketten unterstützt.
In vielen Fällen helfen diese Einnahmen den Griechen dabei, Familienimmobilien zu erhalten oder zu renovieren, die andernfalls möglicherweise leer stehen würden. Rund 80 % der Gastgeber besitzen nur ein oder zwei Unterkünfte, was den kleinräumigen, gemeindebasierten Charakter des Sektors unterstreicht.
SODIA betont, dass Kurzzeitvermietungen Hotels ergänzen, anstatt mit ihnen zu konkurrieren. Die Hotelauslastung in Griechenland ist nach wie vor hoch, und es werden weiterhin neue Unterkünfte eröffnet, was darauf hindeutet, dass beide Sektoren gemeinsam florieren können. Die Vielfalt an Unterkünften – von Luxusresorts über Boutique-Hotels bis hin zu Privatunterkünften – hat den griechischen Tourismus insgesamt gestärkt und zieht ein breiteres Spektrum an Besuchern und Preisklassen an.
Aktuelle Daten zeigen stetiges Wachstum über die Sommersaison hinaus
Aktuelle Daten des Analyseunternehmens AirDNA bestätigen, dass die Nachfrage nach griechischen Kurzzeitvermietungen auch nach dem Sommerhoch weiterhin stark ist. Im September 2025 stieg die Nachfrage im Vergleich zum Vorjahr um 4,3 %, während das Angebot um 3,9 % zunahm, was eine ausgewogene und nachhaltige Expansion zeigt.