Während der durchschnittliche Tagespreis (ADR) leicht auf 169 € zurückging und der Umsatz pro verfügbarem Zimmer (RevPAR) auf 100 € sank, bleibt die Gesamtbelegungsrate mit 59 % weiterhin solide – ein Zeichen dafür, dass sich der Markt weiterentwickelt und sich auf den ganzjährigen Tourismus einstellt, anstatt sich ausschließlich auf den Spitzenwert von 76 % im August zu verlassen.
Kurzzeitvermietungen als bedeutender Beitrag zur griechischen Wirtschaft
Wirtschaftlich gesehen machen Kurzzeitvermietungen mittlerweile etwa ein Zwanzigstel des griechischen Bruttoinlandsprodukts (BIP) aus – eine beeindruckende Zahl für eine Aktivität, die vor zwei Jahrzehnten kaum existierte. Über den direkten Wert von 11 Milliarden Euro hinaus unterstützt der Sektor ein breites Netzwerk aus Reinigungskräften, Wartungsteams, Fahrern und lokalen Lieferanten, was ihn zu einem der inklusivsten Bereiche der Tourismusbranche macht.
Nachfolgend sind einige der wichtigsten Vorteile aufgeführt, die Kurzzeitvermietungen für die griechische Wirtschaft mit sich bringen:
- 11 Milliarden Euro pro Jahr (1/20 des BIP): Der Gesamtbeitrag von Kurzzeitvermietungen zur griechischen Wirtschaft.
- Lokale Ausgaben: Jeder Gast unterstützt Cafés, Geschäfte, Taxis und Reinigungsdienste in der Umgebung, wodurch der Wohlstand in der Nachbarschaft verbleibt, anstatt an multinationale Konzerne abzufließen.
- Mehr als 95.000 Arbeitsplätze: Von Reinigungskräften und Fahrern bis hin zu Bäckern und Technikern sind Tausende von Menschen auf Kurzzeitvermietungen als Einkommensquelle angewiesen.
- Ergänzung zu Hotels: Die Hotelauslastung liegt weiterhin bei über 90 %, und jedes Jahr werden neue Hotels eröffnet – ein Beweis dafür, dass Kurzzeitvermietungen und Hotels nebeneinander bestehen und das Tourismus-Ökosystem gemeinsam stärken können.
- Förderung des Inlandstourismus: Erschwingliche Kurzzeitunterkünfte ermöglichen es mehr Griechen, ihr Land mit der Familie zu erkunden, wodurch der Tourismus für alle zugänglich wird.