Der Immobilienmarkt in Epirus hat in den letzten Jahren stetig an Dynamik gewonnen, und die Daten der Spitogatos die Ende 2025 erhoben wurden, bestätigen, dass die Region nun in eine reifere und dynamischere Phase eintritt. Steigende Immobilienpreise, eine stärkere Nachfrage und zunehmendes internationales Interesse verwandeln Epirus von einem traditionell unauffälligen Markt in eine attraktive Option sowohl für Lifestyle-Käufer als auch für langfristige Investoren.
Die im Nordwesten Griechenlands gelegene Region Epirus bietet eine seltene Kombination aus Küste, Berglandschaften und einem stabilen städtischen Zentrum. Diese Vielfalt spiegelt sich zunehmend in der Immobilientätigkeit in der Region wider.
Ioannina als Anker des regionalen Marktes in Epirus
Im Herzen des Epirus liegt Ioannina, das als Verwaltungs-, Bildungs- und Wirtschaftszentrum der Region fungiert. Mehr als die Hälfte aller verfügbaren Wohnimmobilien in Epirus befinden sich in Ioannina, was die dominante Stellung der Stadt unterstreicht.
Die Nachfrage in der Stadt bleibt konstant stark, unterstützt durch:
- eine große Anzahl von Studenten,
- Beschäftigung im öffentlichen Sektor,
- ganzjährige gewerbliche Tätigkeit.
Für Käufer, die nach langfristiger Stabilität und Mietnachfrage auf dem heimischen Markt suchen, bietet Ioannina weiterhin einen der sichersten Einstiegspunkte in der Region.
Küstengebiete erzielen eine Prämie
Während Ioannina für Stabilität sorgt, treiben die Küstenorte die Preisaufschläge voran. Gebiete wie Syvota, Preveza, Paleros und die weitere ionische Küste haben sich als die besten Standorte für den Erwerb von Wohnimmobilien erwiesen.
Syvota gilt derzeit als die hochwertigste Wohngegend in Epirus mit durchschnittlichen Quadratmeterpreisen von bis zu 2.500 €. Das begrenzte Angebot, die starke touristische Nachfrage und das internationale Interesse tragen zu diesem hohen Preisniveau bei.
Preveza zieht sowohl inländische als auch ausländische Käufer an und profitiert von der Infrastruktur des Jachthafens, dem Zugang zum Flughafen und dem wachsenden Ruf als ganzjährige Küstenstadt und nicht nur als saisonales Reiseziel.
Paleros: Ein ruhiges Küstenstädtchen rückt ins Blickfeld
Paleros hat sich auch zu einem der meistbeachteten Küstenorte in Epirus und Westgriechenland entwickelt. Einst ein ruhiger und weitgehend unbekannter Küstenort, hat sich Paleros allmählich in einen kosmopolitischen Urlaubs-Hotspot verwandelt, der sowohl griechische als auch internationale Käufer anzieht, die einen entspannten Lebensstil im Ionischen Meer suchen. Seine wachsende Beliebtheit hängt eng mit der besseren Erreichbarkeit, der steigenden Nachfrage nach Wohnen am Wasser und dem Yachthafen der Stadt zusammen, der in naher Zukunft einer umfassenden Modernisierung unterzogen werden soll.
Die geplante Sanierung soll das Profil von Paleros weiter schärfen und seine Attraktivität als Reiseziel, das unaufdringlichen Charme mit moderner Infrastruktur und langfristigem Potenzial verbindet, verstärken. Großprojekt im Bereich der Yachting-Infrastruktur geht nun in die Umsetzungsphase über.
Der Yachthafen wird fast 500 Liegeplätze bieten und soll die stark nachgefragten Yachtrouten im Ionischen Meer bedienen und Paleros als aufstrebendes Zentrum für den Meerestourismus positionieren. Das Projekt, das in einem vollständig genehmigten institutionellen Rahmen und mit einem starken Fokus auf ökologische Nachhaltigkeit entwickelt wird, dürfte das internationale Profil der Stadt stärken, Besucher mit höheren Ausgaben anlocken und die ganzjährige Wirtschaftstätigkeit unterstützen, wodurch die Aufmerksamkeit für das Gebiet um Paleros erhöht wird.
Grundstücksmarkt: Langsam aber beständig
Der Grundstücksmarkt in Epirus weist im Vergleich zu Wohnimmobilien ein vorsichtigeres Wachstumsmuster auf. Im Jahr 2025 erreichten die durchschnittlichen Angebotspreise für Grundstücke etwa 133 € pro Quadratmeter, was einem kumulierten Anstieg von etwas mehr als 5% seit 2019 entspricht.
Dieses moderate Tempo deutet eher auf ein stabiles Entwicklungsumfeld als auf eine spekulative Überhitzung hin. Für Käufer, die an maßgeschneiderten Häusern oder langfristigen Entwicklungsprojekten interessiert sind, bleibt der Grundstücksmarkt relativ berechenbar und widerstandsfähig.
Nachfragetrends: Stärke im Inland, wachsendes internationales Interesse
Die Gesamtnachfrage nach Wohnimmobilien in Epirus stieg um 17,4% im Jahr 2025 im Vergleich zu 2024. Die meisten Transaktionen werden nach wie vor von inländischen Käufern getätigt, doch das internationale Interesse nimmt stetig zu.
Die Auslandsnachfrage stieg um fast 10% im Vergleich zum Vorjahr, mit bemerkenswertem Interesse von:
- Deutschland,
- die Vereinigten Staaten,
- das Vereinigte Königreich,
- die Niederlande.
Einfamilienhäuser, Wohnungen und Maisonette-Wohnungen sind bei internationalen Käufern die beliebtesten Immobilientypen, vor allem in Gegenden, die natürliche Schönheit mit Zugänglichkeit und Infrastruktur verbinden.
Wie geht es weiter mit Epirus im Jahr 2026?
Der Immobilienmarkt in Epirus entwickelt sich zu einem ausgewogeneren, diversifizierten Markt. Steigende Preise und eine steigende Nachfrage deuten auf ein wachsendes Vertrauen hin, während die Region im Vergleich zu den stärker gesättigten Märkten Griechenlands nach wie vor ein starkes Wertangebot aufweist.
Mit seiner Mischung aus urbaner Stabilität, Küstenattraktivität und alternativem Tourismuspotenzial ist Epirus für ein nachhaltiges Wachstum bis 2026 gut positioniert. Käufer, die jetzt in den Markt einsteigen, können von der anhaltenden Entwicklung profitieren, während die Preise im nationalen Vergleich relativ moderat bleiben.















