In seiner Rede auf dem Immobilienmaklerforum im Rahmen der kürzlich stattgefundenen Prodexpo wies Herr Gavriilidis darauf hin, dass ein Immobilienverkauf in Griechenland zwar traditionell zwischen zwei und sechs Monaten dauern kann, dass dieselbe Transaktion jedoch in Fällen, in denen moderne und offizielle Daten vorliegen (wie beispielsweise die elektronische Identitätsnummer des Gebäudes), innerhalb von zwei bis sechs Wochen abgeschlossen
werden kann. „Hier geht es nicht um den Prozess an sich, sondern um Vertrauen. Wenn dem Interessenten offiziell verifizierte Daten zur Verfügung stehen, sinkt das Risiko, die Zeit für die Investitionsbewertung verkürzt sich und die Entscheidungsfindung beschleunigt sich erheblich“, erklärte der geschäftsführende Gesellschafter von Elxis und fügte hinzu, dass bei langwierigen Transaktionen die Wahrscheinlichkeit ihres Abschlusses auf 70 % sinkt, während sie in Fällen, in denen zuverlässige Daten und schnelle Verfahren vorliegen, auf 90 % steigt.
Laut Herrn Gavriilidis ist das Thema Vertrauen und der Bedarf an öffentlich zugänglichen offiziellen Daten auf dem Markt für Ferienimmobilien noch entscheidender, da Käufer aus Drittländern auf der Grundlage ihrer Erfahrungen und Standards aus ihren Heimatländern in den Prozess einsteigen.
„In den Niederlanden beispielsweise können Sie jede beliebige Adresse in das Grundbuch eingeben und sofort sehen, wann eine Immobilie zuletzt verkauft wurde und zu welchem Preis. Man überprüft alles, bevor man vertraut. Hier ist es genau umgekehrt. Oft sieht sich der interessierte Käufer zunächst nur ein paar Fotos und eine Beschreibung an, während die Due Diligence Monate dauern kann.
Infolgedessen sind Käufer in Griechenland oft gezwungen, sich zunächst in gewissem Umfang zu verpflichten, um Zugang zu den Informationen zu erhalten, die sie zur Überprüfung benötigen, anstatt erst nach Überprüfung der Daten zu investieren. Dies führt dazu, dass sie vorsichtiger agieren, das System mit kleineren Budgets testen und so das Potenzial des Marktes einschränken.
„Es ist kein Mangel an Vertrauen in Griechenland – sie sehen das Potenzial ganz klar –, es ist einfach der Mangel an verlässlichen Daten“, bemerkte Herr Gavriilidis.