Das Einreise-/Ausreisesystem gilt für Nicht-EU-Bürger, aber es gibt ein paar Ausnahmen, die du kennen solltest:
– EU-Bürger sowie Bürger Zyperns und Irlands sind davon ausgenommen.
– Leute mit Langzeitvisa oder griechischen Aufenthaltsgenehmigungen (einschließlich Inhaber eines Golden Visa) sind nicht betroffen.
– Studenten, Forscher, Freiwillige und Personen, die innerhalb eines Unternehmens versetzt werden, sind ebenfalls ausgenommen.
– Drittstaatsangehörige mit einer Aufenthaltskarte oder -genehmigung, die direkte Verwandte eines Drittstaatsangehörigen sind, der das Recht auf Freizügigkeit in Europa hat.
– Staatsangehörige von Andorra, Monaco, San Marino und der Vatikanstadt sind ebenfalls ausgenommen.
Kurz gesagt: Wenn du nur zum Vergnügen, geschäftlich oder zur Besichtigung von Immobilien nach Griechenland reist, gilt das System für dich, aber es soll das Reisen einfacher machen, nicht schwieriger.
Wenn du als ausländischer Käufer Immobilien in Griechenland besichtigst, reist du wahrscheinlich mit einem Visum für einen kurzfristigen Aufenthalt oder im Rahmen einer visumfreien Regelung ein (in der Regel bis zu 90 Tage innerhalb von 180 Tagen).
Das EES-System verfolgt automatisch, wie lange du dich im Land aufgehalten hast, und stellt so die Einhaltung der Schengen-Vorschriften sicher. Das bedeutet, dass es keine Unklarheiten mehr darüber gibt, „wie viele Tage du noch bleiben darfst“, bevor du ausreisen musst.
Für digitale Nomaden, Rentner oder diejenigen, die Immobilienbesichtigungen und rechtliche Verfahren über mehrere Reisen hinweg verwalten, sorgt dies für Klarheit und Transparenz und verhindert versehentliche Überschreitungen der Aufenthaltsdauer oder falsch gezählte Passstempel.
Das neue System mag streng klingen, aber in Wirklichkeit soll es das Reisen vereinfachen und die Sicherheit erhöhen. Für Griechenland, ein Land mit Millionen von Besuchern pro Jahr, unterstützt diese Neuerung ein sichereres und transparenteres Reisen und passt perfekt zur zunehmenden digitalen Transformation Griechenlands.