Kyllini: Ein Knotenpunkt an der Küste
Kyllini, eine Stadt in Ilia, liegt an der Nordwestküste des Peloponnes. Sie verfügt über den größten Passagierhafen am Ionischen Meer und fertigt jährlich über 1,5 Millionen Passagiere ab. Er zählt zu den drei größten Häfen Griechenlands und bietet tägliche Fährverbindungen nach Zakynthos, Kefalonia und Ithaka.
Einfacherer Zugang zu den Ionischen Inseln
Kyllini ist offiziell Teil des wachsenden Wasserflugzeug-Netzwerks Griechenlands – ein Schritt, der die regionale Anbindung, den Tourismus und die Immobilienmöglichkeiten in Westgriechenland und auf den Ionischen Inseln ankurbeln soll. Die Küstenstadt hat von den nationalen Behörden die endgültige Genehmigung zum Betrieb einer eigenen lizenzierten Wasserstraße erhalten, was einen wichtigen Meilenstein in den Bemühungen des Landes darstellt, den Reiseverkehr zwischen dem Festland und den Inseln zu modernisieren. Kyllini wird Teil der Karte der Wasserflugverbindungen und entwickelt sich zu einem Tor zu den Ionischen Inseln sowie zu einem Knotenpunkt für die zugelassenen Ziele Alimos, Kalamata, Eratini und Patras. In den kommenden Wochen wird Hellenic Seaplanes Einweisungsflüge für Piloten nach Kyllini durchführen, ähnlich den jüngsten Testflügen in Kalamata, um den Einwohnern von Ilia einen direkten Einblick in dieses innovative Verkehrsmittel und seine Möglichkeiten zu geben.
Wasserflugzeuge sind Flugzeuge, die auf dem Wasser starten und landen und sich ideal für Inseln und Küstenregionen mit begrenztem Zugang zu Flughäfen eignen. Im Gegensatz zu herkömmlichen Flugzeugen nutzen Wasserflugzeuge Flüsse, Seen oder Küstengewässer als Start- und Landebahnen, wodurch neue Reiserouten erschlossen und die Reisezeiten erheblich verkürzt werden. Zudem bieten sie atemberaubende Ausblicke aus der Luft auf die Küste, die Strände und die Inseln entlang der Route. Kyllini ist bekannt für seine Thermalquellen (Loutra Kyllinis), deren Nutzung bis in die Antike zurückreicht. In der Antike gab es in der Gegend Heiligtümer für Asklepios (den Gott der Heilkunst) und andere Gottheiten. Für Grundstückseigentümer und Besucher bietet diese verbesserte Erreichbarkeit eine weitere reizvolle Möglichkeit, die nur wenige Kilometer entfernten Inseln wie Zakynthos, Kefalonia und Ithaka zu erreichen. Bürgermeister Ioannis Lentzas betonte, dass das Projekt ein Meilenstein für die Region sei, der „neue Möglichkeiten für das Wachstum des Tourismus schaffen und die Verbindung von Kyllini zum Ionischen Meer und zum Peloponnes stärken wird“.