Was sind die größten Herausforderungen beim Kauf einer Immobilie auf dem Pilion für ausländische Käufer?
Die wichtigsten praktischen Herausforderungen ähneln denen beim Kauf an anderen Orten in Griechenland: Sprachbarrieren, Unkenntnis der örtlichen Bauvorschriften und die Notwendigkeit einer gründlichen Prüfung älterer Immobilien, für die möglicherweise keine aktuellen Gutachten oder vollständige Unterlagen vorliegen.
Viele traditionelle Immobilien auf dem Pilion erfordern fachliche bauliche Begutachtungen, um potenzielle Mängel zu identifizieren, insbesondere in Bergregionen, wo der Zugang eine gründliche Besichtigung erschweren kann. Saisonale Wetterbedingungen können zudem die Möglichkeiten zur Besichtigung in den Wintermonaten einschränken.
Aus rechtlicher Sicht müssen ausländische Käufer vor dem Kauf eine griechische Steuernummer (AFM) beantragen. Immobilien in Küstengebieten unterliegen möglicherweise Umweltprüfungen. Die Grunderwerbsteuer in Höhe von 3,09 %* gilt für alle Käufe und wird auf den höheren Wert aus Kaufpreis und dem von der Regierung festgelegten objektiven Wert berechnet
.*Wichtige Aktualisierung: Der griechische Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis hat angekündigt, dass die Grunderwerbsteuer für Käufe durch Nicht-EU-Bürger auf 15 % angehoben werden soll; die Änderung soll voraussichtlich ab dem 1. Januar 2027 gelten. Die Durchführungsbestimmungen wurden noch nicht veröffentlicht, sodass der endgültige Geltungsbereich – einschließlich der Behandlung von Grundstücken und Gewerbeimmobilien – noch nicht bestätigt ist.
Für traditionelle Gebäude in denkmalgeschützten Dörfern gelten Denkmalschutzauflagen, die Einfluss darauf haben, welche Umbauten zulässig sind. Angesichts dieser spezifischen lokalen Vorschriften ist es auf dem Pilion besonders wichtig, mit einem Ingenieur und einem Rechtsanwalt zusammenzuarbeiten, die über Erfahrung in der Region verfügen.