Was sind die größten Herausforderungen beim Kauf einer Immobilie auf dem Pilion für ausländische Käufer?
Die wichtigsten praktischen Herausforderungen ähneln denen beim Kauf an anderen Orten in Griechenland: Sprachbarrieren, Unkenntnis der örtlichen Bauvorschriften und die Notwendigkeit einer gründlichen Prüfung älterer Immobilien, für die möglicherweise keine modernen Gutachten oder vollständige Unterlagen vorliegen.
Viele traditionelle Immobilien auf dem Pilion erfordern fachliche bauliche Begutachtungen, um potenzielle Probleme zu identifizieren, insbesondere in Bergregionen, wo der Zugang eine gründliche Inspektion erschweren kann. Saisonale Wetterbedingungen können zudem die Inspektionsmöglichkeiten in den Wintermonaten einschränken.
Aus rechtlicher Sicht müssen ausländische Käufer eine griechische Steuernummer (AFM) einholen, bevor sie mit dem Kauf fortfahren können. Immobilien in Küstengebieten können Umweltprüfungen unterliegen. Die Grunderwerbsteuer in Höhe von 3,09 % gilt für alle Käufe und wird auf den höheren Wert aus Kaufpreis und dem von der Regierung festgelegten objektiven Wert berechnet.
Für traditionelle Gebäude in denkmalgeschützten Dörfern gelten Denkmalschutzauflagen, die sich darauf auswirken, welche Umbauten zulässig sind. Angesichts dieser spezifischen lokalen Vorschriften ist es auf dem Pilion besonders wichtig, mit einem Ingenieur und einem Anwalt zusammenzuarbeiten, die über Erfahrung in der Region verfügen.