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6 Haushaltsgegenstände, die von den alten Griechen erfunden wurden

Geschichte & Kultur

20.08.2024

Ancient Greek Luxury Innovations

Was waren die luxuriösesten Erfindungen des antiken Griechenlands? Die alten Griechen waren bekannt für ihre raffinierten Festmähler, die Symposien der Philosophen (mit reichlich griechischem Wein) und heidnische Rituale zu Ehren des Gottes Dionysos, bei denen meist getrunken und getanzt wurde. Wenn Sie im antiken Griechenland eine Luxusvilla besaßen, hatten Sie Zugang zu den neuesten luxuriösen Technologien, die durch die genialen technischen Errungenschaften der antiken griechischen Erfinder ermöglicht wurden. Was waren die besten Luxus-Erfindungen der Griechen im antiken Griechenland?

1. Begehbare Dusche

Die alten Griechen bauten die erste begehbare Dusche, aus der kontinuierlich Wasser floss. Natürlich badeten die meisten alten Griechen, wenn möglich, in einem Fluss, sodass begehbare Duschen nicht notwendig waren. In wohlhabenden Häusern begann man jedoch, eigene private, komfortable Duschen zu errichten, um die Macht zu demonstrieren, die man über das Süßwasser hatte. Später richteten Städte im antiken Griechenland öffentliche Duschen für alle Bürger ein.

2. Alarmanlage

Das erste Alarmsystem wurde im antiken Griechenland von Heron von Alexandria erfunden. Er installierte es an den Toren und Fenstern seines Hauses; es bestand aus einer Trompete und einer mit Wasser gefüllten Vase. Die Trompete war an einer Stange befestigt. Wenn sich die Tür öffnete, wurde die Stange zur Seite gedrückt, sodass die Trompete in die Vase fiel. Aufgrund des Druckunterschieds strömte die Luft durch die Trompete und erzeugte einen lauten Ton.

3. Automatische Türen

Heron von Alexandria war im antiken Griechenland so berühmt, dass er weitere Luxusartikel erfand. Er schuf die ersten automatischen Türen. Dieses Wunderwerk der Technik benötigte Feuer, Wasser, Waagen und Hebel. Das Wasser wurde erhitzt, und der Dampf bewegte eine spezielle Waage. Die Bewegung der Waage drückte einen Hebel, der dann die Türen aufstieß. Wenn die Erhitzung aufhörte, schlossen sich die Türen wieder. Auch wenn automatische Türen wahrscheinlich nicht in Privathaushalten, sondern in öffentlichen Einrichtungen verwendet wurden, war es bemerkenswert, dass die Griechen so etwas konstruieren konnten.

4. Fußbodenheizung

Stellen Sie sich vor, Sie stehen in einer Luxusvilla im antiken Griechenland und spüren Wärme, die von unter Ihren Füßen aufsteigt. Dies ist auch heute noch meist ein Luxusmerkmal, und die alten Griechen waren dafür bekannt, das erste Fußbodenheizungssystem entwickelt zu haben. Das erste Fußbodenheizungssystem befand sich im antiken griechischen Artemis-Tempel in Ephesos. Heiße Luft strömte durch Rohre unter dem Boden, und die Wärme verbreitete sich in den luxuriösen Räumen, was zu einem wunderbaren Barfußerlebnis führte. Das Wetter in Griechenland war in der Zeit der Antike milder, sodass die Fußbodenheizung im Winter wahrscheinlich ein großer Vorteil war.

5. Der „Weinroboter“

Wenn Sie zur Aristokratie im antiken Griechenland gehörten, waren Wein und Philosophie sicherlich Teil Ihres Lebens. Wenn Sie besonders wohlhabend waren, konnten Sie sich sogar einen Roboter kaufen, der Ihnen Wein einschenkte. Die alten Griechen mischten Wein gewöhnlich mit Wasser, und der Erfinder namens Philon entwickelte einen Roboter, der Wasser und Wein automatisch für Sie mischte. Der „Roboter“ sah aus wie die Statue einer Dienerin, und in ihrer rechten Hand hielt sie einen Weinkrug. (Tatsächlich befand sich kein Wein im Krug, sondern ein Schlauch verband einen Weintank in ihrem Bauch mit dem Ende ihrer rechten Hand, wo sich die Öffnung des Kruges befand). Ein Besucher konnte einen Becher in ihre Handfläche legen, und dann füllte der „Roboter“ ihn abwechselnd mit Wasser und Wein. Das übliche Mischungsverhältnis betrug drei Teile Wasser zu einem Teil Wein.

6. Automatischer Weinfüller

Dieser spezielle Krug war kostengünstiger als ein eigener Roboter. Er wurde ebenfalls von Philon entworfen (wir vermuten, dass er seinen Wein sehr geliebt haben muss) und diente dazu, Wein automatisch auszuschenken. Der Krug war in Kammern für Wasser und Wein unterteilt. Indem man den Finger auf ein Loch an der Seite des Kruges legte, konnte man steuern, was aus dem Krug floss: Wasser oder Wein. Die Mechanismen waren jedoch komplexer, als nur den Flüssigkeitsstrom mit dem Finger zu stoppen. Je nachdem, welche Öffnungen man abdeckte, änderte sich die Luftverteilung im Inneren, und es floss eine andere Flüssigkeit heraus (manchmal Wasser, manchmal Wein und manchmal eine Mischung aus Wasser und Wein).

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