Wenn Sie schon einmal in Griechenland waren, wissen Sie, wie atemberaubend die Strände auf den griechischen Inseln sind. Goldener Sand und kristallklares Wasser unter der allgegenwärtigen griechischen Sonne. Was aber, wenn diese Idylle von Demonstranten unterbrochen würde, die über Lautsprecher rufen und Schilder mit der Aufschrift „Reclaim the Beach“ hochhalten? Genau das ist die Situation auf Paros, wo Demonstranten dafür kämpften, Liegestühle vom Strand zu entfernen, und Teile der griechischen Verfassung vorlasen.
Hafen von Paros
Bewegung „Save Paros Beaches“
Diese Proteste begannen im Mai 2023 auf Paros. Derzeit muss man auf Paros für einen Liegestuhl bezahlen, um am Strand sitzen zu können. Für die Einheimischen stehen die Liegestühle für eine Regierung, die Touristen gegenüber Einheimischen bevorzugt. Auf Facebook gründeten Einwohner von Paros eine Seite namens „Save Paros Beaches“ und setzten sich für strengere Beschränkungen für die Liegestühle ein, von denen viele illegal dort stehen.
Einige Einheimische sagen, dass die Liegestühle zehnmal so viel Platz einnehmen, wie erlaubt ist. Die Bewegung fand Unterstützung, und am 3. September fand an verschiedenen Orten in Griechenland am selben Tag eine gemeinsame Demonstration statt.
Santa Maria Beach, Paros
Proteste auf anderen griechischen Inseln
Auch auf der Nachbarinsel Naxos und auf Kreta fanden eigene Demonstrationen statt. Auf Rhodos, Ägina und in der Region Attika gab es ebenfalls Proteste.
Proteste fanden auch auf der Halbinsel Chalkidiki im Norden sowie auf den Ionischen Inseln (Lefkada, Kefalonia, Korfu usw.) statt, wo einige Verleihfirmen Liegestühle an Stränden aufgestellt haben, die eigentlich frei zugänglich sein sollten.
Sommer auf Paros
Paros ist eine der meistbesuchten Inseln der Kykladen, deren Einwohnerzahl sich im Sommer verzehnfacht. Einige Unternehmen nutzen die Touristen aus und verlangen bis zu 120 Euro für sogenannte „VIP“-Liegestühle. Infolgedessen haben die lokalen Behörden an einigen Stränden keine Lizenzen für Liegestühle erteilt.
Giorgos Arkoulis, Inhaber des lokalen Restaurants „Dixty“, das seit 28 Jahren auf Paros besteht, erhielt keine Lizenz für Liegestühle. Er stellte die Stühle dennoch auf, da er davon ausging, dass es keine Probleme geben würde. Er wurde jedoch gezwungen, die Stühle wieder wegzuräumen, was bei einigen seiner Kunden zu Beschwerden führte.
Strand in Griechenland mit Liegestühlen
Mehr als nur ein Liegestuhl
Die Wut über die Aufstellung von Liegestühlen an freien Stränden rührt zum Teil daher, dass die Griechen eine sehr persönliche Beziehung zum Meer haben. Das Konzept „privater“ Strände widerspricht einer der Grundfreiheiten des griechischen Sommers – dem Zugang zum Mittelmeer. Gleichzeitig symbolisiert es die Entwicklung eines Landes, das sich ausschließlich auf Touristen konzentriert – eine Sichtweise, die die Griechen in Zukunft ändern möchten.
Für viele Menschen, die in Griechenland ein Haus besitzen oder den Kauf eines solchen planen, ist die Reise selbst Teil des Erlebnisses. Einige fliegen direkt nach Athen, Thessaloniki, Heraklion oder Chania. Andere bevorzugen eine gemächlichere Art des Reisens und kombinieren Züge, Fähren, Busse und regionale Verbindungen quer durch Europa. Bislang erforderte die Planung einer grenzüberschreitenden Zugreise jedoch oft Geduld, die Nutzung mehrerer Buchungsplattformen und eine gehörige Portion Toleranz gegenüber Ungewissheiten. Ein neuer Vorschlag der Europäischen Kommission zielt darauf ab, diesen Prozess erheblich zu vereinfachen. Der Plan sieht ein einheitlicheres System für die Buchung grenzüberschreitender Reisen in ganz Europa vor, insbesondere für Zugreisen, an denen mehr als ein Betreiber beteiligt ist. Das Ziel ist klar: Reisende sollen in der Lage sein, eine komplette Reise über eine einzige Plattform zu suchen, zu vergleichen und zu buchen, selbst wenn verschiedene Verkehrsunternehmen beteiligt sind. Für internationale Käufer, Zweitwohnungsbesitzer und regelmäßige Besucher Griechenlands könnte dies ein wichtiger Schritt hin zu einfacheren und flexibleren Reisen in ganz Europa sein.
Ein dritter kretischer Strand, Falassarna, taucht ebenfalls in den weltweiten Top 20 auf und belegt Platz 11. Daneben nimmt Paleokastritsa auf Korfu Platz 14 ein, was Griechenland zu einem der stärksten Länder in der Rangliste macht. Ganz oben auf der Liste steht Isla Pasión in Mexiko, das für seine tropische Landschaft und seine unverwechselbare natürliche Form gelobt wird. Doch während Mexiko zwar den ersten Platz belegt, dominiert Griechenland eindeutig das Podium, wobei Kreta zwei der drei höchsten Positionen einnimmt.
Das Gesetz 5293/2026 schafft einen Rahmen, der die Rolle des Notars bei Eigentumsübertragungen in Griechenland neu definiert. Der Notar wird als „zentrale Anlaufstelle“ für die Abwicklung von Transaktionen im Zusammenhang mit der Übertragung von Eigentumsrechten bestimmt. Die Bestimmungen gelten für Übertragungen aufgrund von Verkauf, Schenkung, elterlicher Schenkung oder Erbschaft.