Über Akrotiri
Akrotiri war einst ein einfaches Fischerdorf, das zeigt, wie Santorin früher aussah, bevor der Massentourismus auf der griechischen Insel Einzug hielt. Ähnlich wie die Bilder des Fotografen Robert McCabe, die das traditionelle Mykonos und Santorini zeigen, war Akrotiri einst ein Ort, an dem man sich dem einfachen Fischfang, der Landwirtschaft sowie dem Anbau von Oliven und Getreide widmete. Es entwickelte sich zu einer wohlhabenden Stadt, da es an einer wichtigen Handelsroute lag. Die Minoer, die in Akrotiri lebten, malten Fresken, stellten ihren eigenen Wein her und fertigten Töpfe und Möbel an. Dies geschah bereits in der Bronzezeit, als die Menschen in anderen Teilen Europas noch in Hütten lebten. Manche sagen, dass Akrotiri Platon zu seiner Stadt Atlantis inspirierte.
Der Vulkanausbruch auf Santorin
Um 1600 v. Chr. brach der riesige Vulkan Thera auf Santorin aus. Dies war einer der größten jemals dokumentierten Ausbrüche, der Asche bis in 30 Kilometer Höhe schleuderte und einen Tsunami bis nach Kreta und Ägypten auslöste. Glücklicherweise hatten viele Einheimische damals die Möglichkeit, die Insel zu verlassen. Dies ist bekannt, da an der Fundstelle keine menschlichen Skelette gefunden wurden. Es scheint, als seien die Einheimischen auf organisierte Weise geflohen. In einigen Bereichen wurden Steinhaufen aufgeschichtet, um die Straßen freizumachen. Unter den Türöffnungen wurden große Gefäße gefunden, die zum Schutz dort abgestellt worden waren. Die Einheimischen zogen in der Hoffnung ab, dass sie nach Hause zurückkehren könnten.