Griechenland wertet historische und kulturelle Denkmäler auf den Inseln auf

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Griechenland unternimmt Schritte zur Aufwertung seines umfangreichen historischen und kulturellen Erbes auf mehreren Inseln des Landes. 

 

Auf Kreta wird der Bau eines neuen archäologischen Museums in der Hafenstadt Rethymno an der Nordküste vorangetrieben. 

 

Vier Millionen Euro wurden für das neue Museum auf einem 5.900 Quadratmeter großen Grundstück zur Verfügung gestellt. 

 

Kulturministerin Lina Mendoni war vor kurzem in Rethymno, wo sie gemeinsam mit anderen lokalen Behörden Vereinbarungen unterzeichnete, um die ersten Arbeiten an dem Projekt in Angriff zu nehmen. 

 

"Wir starten ein Projekt mit einer Vision für die Stadt, das den bedeutenden archäologischen Reichtum der Region fördern und hervorheben wird", sagte der Minister. 

 

Das Projekt ist Teil eines umfassenderen Vorstoßes der Regierung zur Stärkung der Einrichtungen auf der Insel.  

 

Auf Kreta werden zahlreiche Projekte durchgeführt, die die Erreichbarkeit und die Verkehrsanbindung verbessern. Zu den angekündigten Projekten, die sich in verschiedenen Phasen der Umsetzung befinden, gehören der Bau eines neuen internationalen Flughafens, ein neues Autobahnnetz und eine verbesserte Energieversorgung, die dazu beiträgt, die Stromkosten für Hauseigentümer zu senken. 

 

Kreta ist zu einem immer beliebteren Ziel für Reisende und Hauskäufer geworden. In diesem Jahr ist die Insel die beliebteste Wahl für Urlaubsreisende aus Europanach Angaben des deutschen Reiseveranstalters TUI. 

 

Wohnhäuser in der Umgebung von Rethymno, wie die Bucht von Plakiasbieten einen außergewöhnlichen Wert.  

 

Ferienvillen am Strand auf Kreta, sowie auf anderen griechischen Inseln, gehören zu den besten Immobilien in der Mittelmeerregion, wie Daten zeigen. 

 

Denkmäler auf dem Dodekanes 

Für die Dodekanes-Inseln wie Rhodos und Kos wurden weitere Pläne zur Verbesserung der Denkmäler genehmigt. Diese Inselgruppe in der südöstlichen Ägäis ist bekannt für ihre mittelalterliche Schlösser, byzantinische Kirchen, Strände und antike archäologische Stätten. 

Die griechische Regierung gibt 42.5 Millionen Euro für die Renovierung dieser Denkmäler aus dem Mittelalter, der byzantinischen und der osmanischen Zeit auf Rhodos, Kos, Leros, Chalki, Kalymnos, Simi und Agathonisi aus.

 

Von der Antike bis in die Neuzeit waren diese Inseln ein idealer Knotenpunkt für die Ausbreitung vieler Zivilisationen und Kulturen.  

 

Zu den Projekten, die modernisiert werden sollen, gehört die Wiedereröffnung des Nationaltheaters in Rhodos, das 2005-2006. geschlossen wurde. Das in den 1930er Jahren erbaute und vom italienischen Architekten Armando Bernabiti entworfene Gebäude wurde ursprünglich für Opernaufführungen genutzt. Das Projekt hat ein Budget von 16,8 Millionen Euro. 

 

Eine weitere wichtige Veränderung ist die Neugestaltung der neoklassizistischen Schule in der Altstadt von Rhodos, der ältesten bewohnten mittelalterlichen Stadt Europas, die von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde. 

 

Mit rund 115.000 Einwohnern ist Rhodos eine kosmopolitische Insel, die einen einzigartigen Lebensstil bietet, der Traditionen und Gastfreundschaft mit modernem Leben verbindet. Die Immobilien vor Ort stoßen aufgrund der vielen türkisfarbenen Strände und der natürlichen Schönheit auf großes Interesse bei internationalen und griechischen Käufern. Die Preise reichen von preiswerten, kleineren Häusern bis hin zu spektakulären Villen am Strand, die Luxus, Komfort und Stil bieten. 

 

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